Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena flavipes Panzer, 1799
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Du erkennst die Gewöhnliche Bindensandbiene an den markanten, hellbeigen Haarbinden auf ihrem dunklen Hinterleib und einer Körpergröße von etwa 8 bis 12 Millimetern. Auffällig ist ihr flinker Flug dicht über dem Boden, wo sie ihre Nester in selbst gegrabenen Gängen anlegt. Diese Art ist bivoltin (erzeugt zwei Generationen pro Jahr), wobei die erste Generation bereits im März erscheint. Im Frühling besucht sie vor allem die Blüten der Kirsch-Pflaume (Prunus cerasifera), der Schlehe (Prunus spinosa) und das Knöllchen-Scharbockskraut (Ficaria verna). Die zweite Generation im Sommer nutzt Pflanzen wie die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) und die Hopfen-Luzerne (Medicago lupulina). Ihre Larven ernähren sich von dem eingetragenen Pollenvorrat in den unterirdischen Brutkammern. Die Biene überwintert als fertig entwickeltes Insekt in ihrer Geburtskammer tief im Erdboden. Du kannst sie fördern, indem du offene Bodenstellen in sonniger Lage zulässt und heimische Blühpflanzen wie den Gewöhnlichen Gundermann (Glechoma hederacea) stehen lässt. Ein sandiges Beet oder lückiger Rasen sind ideale Nistplätze für diese nützlichen Bestäuber.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher. Ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen; sie zeigt keinerlei Aggression. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz und sollte in Ruhe gelassen werden.
Die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt gerne Gärten, Parks und Waldränder. Mit 8 bis 12 Millimetern ist sie etwa so groß wie eine Honigbiene, wirkt aber durch die hellen Querbinden am Hinterleib kontrastreicher. Als solitäre (einzeln lebende) Art gründet jedes Weibchen ein eigenes Nest im Boden, oft jedoch in geselligen Kolonien an günstigen Plätzen.
207 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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