Bild folgtKI-generierte IllustrationPetasites japonicus
Auch bekannt als: Japanische Pestwurz, Asiatische Pestwurz
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren hellgelben Blütenköpfen, die noch vor den Blättern aus dem Boden schieben, lässt sich die Japanische Pestwurz (Petasites japonicus) sofort erkennen. Sie ist eine der ersten Pflanzen, die im Vorfrühling Leben in feuchte Gartenecken bringt. Mit einer kompakten Höhe von 0.2 m während der Blütezeit setzt sie Akzente, wo andere Stauden noch ruhen. Die Pflanze ist ideal für dich, wenn du eine pflegeleichte Lösung für schattige Plätze am Wasser suchst. Da sie sich über Ausläufer ausbreitet, bildet sie dichte Bestände und bietet Schutz für kleine Gartenbewohner. Schau doch mal, ob dein Teichrand noch ein Plätzchen für diesen frühen Boten frei hat.
Kompakter Frühlingsbote: Mit 20 cm Höhe die erste Nahrung nach dem Winter.
Da die Japanische Pestwurz bereits von März bis April blüht, dient sie als wertvolle frühe Nahrungsquelle für Insekten, die gerade ihr Winterquartier verlassen. In dieser Zeit ist das Angebot an Nektar und Pollen in der Natur oft noch knapp, sodass dieser Frühblüher eine wichtige Versorgungslücke schließt. Die extrem leichten Samen (0.05 mg) werden über weite Strecken vom Wind getragen und ermöglichen der Art die Besiedlung neuer feuchter Lebensräume. Auch wenn keine spezifischen Beziehungsdaten vorliegen, profitieren allgemeine Bestäuber von diesem Angebot. In den später erscheinenden, dichten Blattbeständen finden zudem Amphibien einen kühlen und feuchten Rückzugsort vor der Sommersonne.
Bitte beachte, dass die Japanische Pestwurz als nicht kindersicher eingestuft wird. Sie sollte daher so gepflanzt werden, dass kleine Kinder keinen direkten Zugriff darauf haben. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen halbschattigen bis schattigen Platz, da die Pflanze keine pralle Mittagssonne verträgt.
Boden: Die Erde sollte dauerhaft feucht, nährstoffreich und lehmig sein – ideal ist ein Platz direkt am Teichrand.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Pflanzabstand: Halte mindestens 60 bis 80 cm Abstand zu anderen Pflanzen, da sie sich über kriechende Erdstämme ausbreitet.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung, dass die Pflanze zur Blütezeit kompakt bei 0.2 m bleibt.
Pflege: Schneide die großen Blätter im Spätherbst bodennah ab, sobald sie welken.
Vermehrung: Du kannst die Wurzelstöcke im zeitigen Frühjahr einfach teilen, um sie an weiteren feuchten Stellen anzusiedeln.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie hat identische Standortansprüche und ergänzt das frühe Blütenangebot am Wasser perfekt.
Die Japanische Pestwurz (Petasites japonicus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region findet man sie oft in naturnahen Gärten oder Parkanlagen, bevorzugt in Auwäldern (ufernahe Wälder, die regelmäßig überflutet werden). Als krautige Pflanze (nicht verholzend) zieht sie im Winter ihre gesamte Energie in die Wurzeln zurück. Markant ist ihre frühe Blütezeit von März bis April, während der sie eine Wuchshöhe von genau 0.2 m erreicht. Ihre Samen sind mit einem Gewicht von nur 0.05 mg extrem leicht, was die Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
1 Video zu Japanische Pestwurz
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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