Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Psychodidae
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Philosepedon balkanica ist eine kleine Fliege aus der Familie der Schmetterlingsmuecken, die durch ihre behaarten Fluegel an kleine Motten erinnert. Diese Insekten gehoeren zur Ordnung der Diptera, also der Zweifluegler, bei denen nur das vordere Fluegelpaar voll ausgebildet ist. In deinem Garten bevorzugen diese Tiere feuchte und schattige Bereiche, da sie eine hohe Luftfeuchtigkeit fuer ihre Entwicklung benoetigen. Die Larven dieser Gruppe ernaehren sich meist von zersetzendem organischem Material, wie es in feuchtem Laub oder in verrottendem Holz vorkommt. Damit leistet die Art einen wichtigen Beitrag zur Zersetzung und Humusbildung im oekologischen Kreislauf. Um diesen Tieren einen Lebensraum zu bieten, solltest du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten und naturnahe Strukturen wie Totholzhaufen oder Laubschichten belassen. Da die Datenlage zu dieser Art in Deutschland derzeit als unzureichend eingestuft wird, ist jeder naturnahe Garten ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der lokalen Biodiversitaet. Die Tiere sind eher unauffaellig und halten sich meist in der Naehe ihrer Brutstaetten auf.
Die Datenlage zur Phaenologie ist unzureichend, weshalb keine spezifischen Zeitraeume fuer Aktivitaet oder Fortpflanzung angegeben werden koennen.
Diese Insekten sind vollkommen harmlos und weder stechend noch beissend. Sie gelten als Nuetzlinge, da sie als Destruenten organisches Material abbauen und somit den Stoffkreislauf im Garten unterstuetzen. Ein besonderer Schutzstatus liegt derzeit nicht vor.
Philosepedon balkanica gehoert zur Familie der Psychodidae, den Schmetterlingsmuecken, innerhalb der Ordnung der Diptera. Die Art ist in Deutschland nachgewiesen, wobei ihre genaue Verbreitung aufgrund der Datenlage noch erforscht wird. Als Vertreter der Zweifluegler zeichnen sie sich durch ihre charakteristische Fluegelform aus. Die Lebensweise ist eng an feuchte Mikrohabitate gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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