Bild folgtKI-generierte IllustrationPicea omorika
Auch bekannt als: Omorika-Fichte, Serbische Fichte
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihrem auffallend schmalen, fast säulenförmigen Wuchs lässt sich die Serbische Fichte (Picea omorika) sofort erkennen. Sie ist für den Naturgarten als immergrünes Strukturelement relevant, das auch im Winter Schutzräume für die gebietsfremd Tierwelt bietet. Während viele Nadelbäume sehr breit werden, punktet diese Art durch ihre schlanke Silhouette und die silbrig schimmernden Nadelunterseiten. Als Baum, der über Generationen wächst, leistet sie einen Beitrag zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung in deinem Garten. Wenn du ein vertikales Element suchst, das wenig Grundfläche beansprucht, ist diese Fichte eine gute Wahl für dich.
Schlanke Eleganz auf 30.09 Metern: Ein robuster Klimakünstler für deinen Garten.
Die Serbische Fichte ist ein windbestäubtes Gehölz und produziert daher keinen Nektar für Insekten. Ihre ökologische Bedeutung liegt primär in der Bereitstellung von Lebensraum und Nahrung. Die Samen reifen in Zapfen heran und sind mit einem Gewicht von 3.5104 mg sehr leicht, was eine weite Verbreitung durch den Wind ermöglicht. In der kalten Jahreszeit dienen diese Samen verschiedenen heimischen Vogelarten als Energiequelle. Zudem bietet die dichte Benadelung des verholzten Baumes einen wichtigen Rückzugsort und Schutz vor Witterungseinflüssen für die lokale Fauna.
Die Serbische Fichte wird als nicht kindersicher eingestuft. Ihre Nadeln sind zwar flacher als die anderer Fichtenarten, können aber dennoch bei Kontakt zu mechanischen Hautreizungen oder kleinen Kratzern führen. Zudem ist das Harz des Baumes sehr klebrig und kann bei empfindlichen Personen Hautreaktionen hervorrufen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
30.091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen hellen Platz mit viel Licht, am besten in der vollen Sonne.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig und tiefgründig sein; vermeide Standorte mit Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelraum).
Pflanzzeit: Setze junge Bäume idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Platzbedarf: Plane die Endhöhe von 30.09 m ein und halte ausreichend Abstand zu Gebäuden.
Bewässerung: In den ersten Standjahren und während extremer Trockenperioden solltest du den Baum regelmäßig wässern.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei der Serbischen Fichte nicht erforderlich, da sie ihre charakteristische schmale Form von selbst beibehält.
Pflanzpartner: Besenheide (Calluna vulgaris) – sie schätzt ähnliche Bodenverhältnisse und ergänzt den Baum am Boden durch ihren natürlichen Heide-Charakter.
Die Serbische Fichte gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist ursprünglich in einem kleinen Areal im Grenzgebiet zwischen Serbien und Bosnien beheimatet. In ihrer natürlichen Umgebung besiedelt sie steile Gebirgslagen, was sie sehr widerstandsfähig gegenüber Schneelast macht. Morphologisch zeichnet sie sich durch flache Nadeln aus, die auf der Unterseite zwei auffällige, weiße Stomastreifen (Reihen von Atemporen) besitzen. Mit einer Wuchshöhe von 30.09 m gehört sie zu den stattlichen Erscheinungen unter den Nadelgehölzen Mitteleuropas.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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