Bild folgtKI-generierte IllustrationPidonia lurida
Der Schnürhalsbock ist ein schlanker, etwa 9 bis 13 Millimeter langer Käfer mit meist gelbbraun gefärbten Flügeldecken und einem namensgebenden, schmal eingeschnürten Halsschild. In Deinem Garten bevorzugt er halbschattige Bereiche, die an Gehölze oder Waldränder grenzen. Als erwachsenes Tier übernimmt er eine wichtige Rolle als Bestäuber, da er sich vorwiegend von Pollen und Nektar ernährt. Die Larven hingegen leben als Zersetzer (saprophag) in morschem Holz oder alten Baumstümpfen und helfen dabei, organisches Material wieder in den Nährstoffkreislauf zurückzuführen. Du kannst diesen nützlichen Käfer unterstützen, indem Du Totholz in Form von Ästen oder Wurzelstöcken in ruhigen Gartenecken liegen lässt. Solche Strukturen dienen der Art als unverzichtbare Kinderstube für ihre mehrjährige Entwicklung. Ein naturnaher Garten mit heimischen Sträuchern bietet den ausgewachsenen Käfern zudem die nötige Nahrungsgrundlage. Das Vorhandensein dieser Art ist ein Zeichen für ein funktionierendes Ökosystem in Deiner direkten Umgebung. Durch den Erhalt von Alt- und Totholz förderst Du nicht nur diesen Bockkäfer, sondern die gesamte Artenvielfalt Deines Gartens.
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Dieser Käfer ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und kann weder stechen noch beißen. Er ist kein Forstschädling, sondern ein nützlicher Bestäuber und wichtiger Zersetzer von totem Holz im Garten.
Der Schnürhalsbock (Pidonia lurida) gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Laub- und Mischwälder sowie angrenzende Gärten. Die ausgewachsenen Tiere erreichen eine Körpergröße von 9 bis 13 Millimetern. Ihre Lebensweise ist eng an das Vorhandensein von morschem Holz für die Larvalentwicklung gebunden.
Körperlänge
0.8946 cm
Gewicht
0.022913 g
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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