Bild folgtKI-generierte IllustrationPipistrellus maderensis
Auch bekannt als: Madeira-Weißrandfledermaus, Madeira-Zwergfledermaus
Die Madeirafledermaus (Pipistrellus maderensis) ist eine sehr kleine, zierliche Fledermaus mit einem dichten, dunkelbraunen Fell und einer flinken, wendigen Flugweise. Diese nachtaktiven (waehrend der Nacht aktiven) Saeugetiere nutzen gerne spaltenfoermige Verstecke an Gebaeuden oder hohle Baeume als ihre Tagesquartiere. Als reine Insektenfresser (Tiere, die sich ausschliesslich von Insekten ernaehren) jagen sie in der Daemmerung nach ihrer Beute. In den kalten Wintermonaten befinden sie sich im Winterschlaf (Zustand mit stark abgesenktem Stoffwechsel), um die nahrungsarme Zeit zu ueberstehen. In Deinem Garten kannst Du diesen nuetzlichen Tieren helfen, indem Du Unterschlupfmoeglichkeiten wie Fledermauskaesten anbringst. Auch der Erhalt von alten Baeumen und unverputzten Giebelwanden bietet ihnen wertvolle Rueckzugsorte. Da keine Daten zu Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist eine allgemeine insektenfreundliche Gartengestaltung ohne Chemie am besten geeignet. Ein naturnaher Garten mit Trockenmauern und verschiedenen Strukturen foerdert das Nahrungsangebot fuer diese kleinen Jaeger. Durch das Aufhaengen von Quartieren schaffst Du wichtige Trittsteinbiotope (verbindende Lebensraeume) fuer den Artenschutz. So bereichert dieser leise Nachbar Deinen Garten und hilft bei der natuerlichen Regulation von Insekten.
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Die Madeirafledermaus ist wie alle heimischen Fledermausarten streng geschuetzt und darf nicht gefangen oder in ihren Quartieren gestoert werden. Sollte ein Tier am Boden gefunden werden, darf es nur mit dicken Handschuhen beruehrt werden, um Bissverletzungen zu vermeiden. Eine Umsiedlung ohne behoerdliche Genehmigung ist gesetzlich untersagt.
Körper
Gewicht
4.91 g
Ernährung & Verhalten
Dieses Saeugetier wird taxonomisch (wissenschaftliche Einordnung) in die Familie der Glattnasen (Vespertilionidae) und die Gattung der Zwergfledermaeuse (Pipistrellus) eingeordnet. Die Art gilt als endemisch (nur in einem eng begrenzten Gebiet vorkommend) auf bestimmten Inselgruppen, wobei ihre Verwandten weite Teile Europas besiedeln. Zur Orientierung in der Dunkelheit nutzt sie die Echoortung (Orientierung durch Schallwellen). Da keine spezifischen Koerpermasse in der Datenbasis verzeichnet sind, wird sie allgemein als eine der kleinsten europaeischen Fledermausarten gefuehrt.
4 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 123 occurrences
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