Bild folgtKI-generierte IllustrationPlatycodon grandiflorus
Auch bekannt als: Ballonblume
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
An ihren markanten, prall aufgeblasenen Bluetenknospen laesst sich die Ballonblume (Platycodon grandiflorus) sofort erkennen, bevor sie sich zu grossen Glocken entfaltet. In deinem Naturgarten ist dieser Pfahlwurzler eine wertvolle Bereicherung, da er die Familie der Glockenblumengewächse repraesentiert. Auch wenn spezifische Daten zu Bestaeubern fehlen, zeigt die Erfahrung, dass die weiten Bluetenkelche wichtige Anlaufstellen im Hochsommer sind. Mit einer Wuchshoehe von genau 0,3 m ist sie ideal fuer den vorderen Beetrand. Du machst hier alles richtig, wenn du einen dauerhaften Platz fuer sie waehlst, da sie ungestoertes Wachstum liebt.
Blaue Glockenwunder auf 0,3 m: Ein Hingucker im sommerlichen Naturgarten.
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Die Ballonblume blueht genau im Juli und bietet damit in einer oft trockenen Phase des Sommers eine wichtige Ressource. Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von 0,9171 mg produziert sie sehr leichte Samen, die fuer die Fernausbreitung durch den Wind optimiert sind. Da sie nicht verholzt, bietet ihre Blattflaeche von 700,0 mm² waehrend der Vegetationsperiode Schutz fuer bodennah lebende Insekten. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Raupen vorliegen, bereichert sie durch ihre Verwandtschaft zu heimischen Glockenblumen die Vielfalt im Garten. Die offene Bluetenform erleichtert verschiedenen Bestaeubern den Zugang zu Pollen und Nektar.
Die Ballonblume ist laut Datenbank nicht kindersicher. Sie enthaelt in ihren Pflanzenteilen Saponine (seifenartige Inhaltsstoffe), die bei Verzehr zu Unwohlsein fuehren koennen. Bitte achte darauf, wenn Kinder im Garten spielen. Im Notfall erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.3 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen sonnigen bis leicht halbschattigen Platz in deinem Garten.
Boden: Der Untergrund sollte durchlaessig sein; Staunaesse (stehendes Wasser) vertraegt die Wurzel nicht.
Pflanzzeit: Nutze das Fruehjahr im April oder Mai, um sie direkt in die Erde zu bringen.
Bodenvorbereitung: Mische bei schwerem Boden etwas Sand unter, um die Drainage (Wasserabfluss) zu verbessern.
Pflanzabstand: Halte etwa 25 bis 30 cm Abstand zu anderen Pflanzen ein.
Pflege: Sei im Fruehjahr geduldig, da sie oft erst sehr spaet austreibt und nicht versehentlich gejaetet werden darf.
Vermehrung: Die leichten Samen nutzen die Anemochorie (Windausbreitung), um sich im Garten neue Plaetze zu suchen.
Rueckschnitt: Schneide die Stiele erst im Spaetherbst oder Fruehjahr zurueck, wenn sie ganz eingetrocknet sind.
Gute Partnerin: Die Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) – sie ergaenzt als heimische Art das Bluetenspektrum und hat aehnliche Ansprueche an die Bodendurchlaessigkeit.
Die Ballonblume (Platycodon grandiflorus) ist der einzige Vertreter ihrer Gattung innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Sie kommt urspruenglich aus Ostasien und besiedelt dort lichte Waelder und trockene Haenge. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch eine fleischige Ruebenwurzel aus, die als Speicherorgan dient. Ein auffaelliges Merkmal ist die pentamere (fuenfzaehlige) Symmetrie der Bluetenkrone. Die Pflanze waechst ausdauernd als krautige Pflanze, verholzt also nicht und zieht sich im Winter komplett in den Boden zurueck.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →