Bild folgtKI-generierte IllustrationPopulus lasiocarpa
Auch bekannt als: Großblatt-Pappel
An ihren gewaltigen, fast herzförmigen Blättern mit den auffällig roten Blattstielen lässt sich die Großblatt-Pappel (Populus lasiocarpa) sofort erkennen. Dieser stattliche Baum ist für Deinen Naturgarten besonders als raumbildendes Element und Schattenspender relevant. Mit einer beachtlichen Größe von 20,0 m prägt sie das Landschaftsbild und bietet Schutzräume in der Höhe. Da sie eine große Menge an Blattmasse produziert, fördert sie die natürliche Bodenfruchtbarkeit in Deinem Garten. Wer den Platz hat, sollte dieses beeindruckende Gehölz pflanzen, um die ökologische Struktur nachhaltig zu stärken. Achte darauf, ihr von Anfang an ausreichend Raum zur Entfaltung zu geben.
Imposanter Schattenspender: 20 Meter Höhe und gigantische Blätter für den Garten.
Als verholzter Baum leistet die Großblatt-Pappel einen wesentlichen Beitrag zum Mikroklima (lokales Klima in Bodennähe). Durch ihre Wuchshöhe von 20,0 m schafft sie wertvollen Lebensraum in den oberen Etagen des Gartens. Die breiten Blätter liefern eine erhebliche Menge an Biomasse, die nach dem Abwurf im Herbst die Humusbildung (Entstehung fruchtbarer Erde) maßgeblich fördert. In der ökologischen Gartenkultur schätzt man sie zudem für ihre Fähigkeit, den Boden an feuchteren Standorten zu stabilisieren. Sie fungiert als langlebiges Element, das über Jahrzehnte hinweg Struktur und Schutz für die Gartenfauna bietet.
Die Großblatt-Pappel ist als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, wenn Kinder in Deinem Garten spielen, und verhindere den Verzehr von Pflanzenteilen. Im Falle von Unklarheiten oder gesundheitlichen Beschwerden kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
20 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, damit sich das markante Laub optimal entwickelt.
Der Boden sollte tiefgründig und dauerhaft feucht sein, da die Art empfindlich auf Trockenheit reagiert.
Pflanzzeit im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 20,0 m einen großen Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Leitungen ein.
Eine Mulchschicht (Abdeckung aus organischem Material) hilft dabei, die Feuchtigkeit im Boden zu speichern.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine harmonische Krone bildet.
Gute Partnerin: Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) – sie teilt die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzt die ökologische Struktur im Garten.
Die Großblatt-Pappel gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und zur Gattung Populus. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie primär in großen Gärten und Parkanlagen zu finden, da ihr natürlicher Lebensraum feuchte Bergwälder umfasst. Ein morphologisches Merkmal ist ihre graue Rinde, die im Alter tiefe Furchen bildet. Mit einer Wuchshöhe von genau 20,0 m stellt sie eine imposante Erscheinung unter den Laubbäumen dar. Ihre breitblättrige Krone macht sie zu einem markanten Punkt in jeder weitläufigen Grünanlage.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →