Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunella laciniata x vulgaris
Typisch für diese Braunelle sind die gedrungenen, walzenförmigen Blütenstände, die Merkmale beider Elternarten in sich vereinen. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.16 m bleibt die krautige Pflanze angenehm niedrig und bildet dichte Teppiche. Da sie laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du sie mit Bedacht im Garten platzieren. Du förderst mit dieser Hybridform (einer natürlichen Kreuzung) die floristische Vielfalt an Standorten, an denen die Elternarten aufeinandertreffen. Sie ist eine wunderbare Wahl für dich, wenn du eine natürliche Dynamik schätzt und lückige Stellen im Rasen oder Beet ökologisch aufwerten möchtest.
Die zierliche Kreuzung: Mit 16 cm ein echtes Kraftpaket für lückige Wiesen.
Die Pflanze nutzt für ihre Vermehrung sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von 1.1842 mg, was eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Mit ihrer Blattfläche von 316.25 mm² fungiert die krautige Pflanze als wertvoller Bodenfestiger und schützt das Kleinklima in Bodennähe. Da spezifische Bestäubungsdaten für diesen Bastard in der Datenbank fehlen, liegt der ökologische Wert in der strukturellen Bereicherung lückiger Standorte. Als heimischer Lippenblütler trägt sie zur pflanzlichen Vielfalt bei und bietet potenziellen Raum für spezialisierte Insekten. Das geringe Samengewicht ermöglicht es der Art, neue Nischen im Naturgarten eigenständig zu besiedeln und so die Biodiversität zu fördern.
Die Datenbank stuft diese Pflanze als nicht kindersicher ein. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du daher Vorsicht walten lassen, um einen versehentlichen Verzehr zu verhindern. Bei entsprechenden Vorfällen ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar. Platziere die Braunelle am besten in Gartenbereichen, die nicht primär als Spielflächen genutzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standortwahl: Bevorzuge sonnige bis leicht halbschattige Plätze mit eher magerem Boden.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf eine gute Durchlässigkeit; schwere Erde kannst du mit etwas Sand auflockern.
Pflanzzeit im Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde, sobald kein Dauerfrost mehr herrscht.
Pflanzzeit im Herbst: Nutze das Zeitfenster von September bis November für eine erfolgreiche Ansiedlung.
Platzbedarf: Berücksichtige die geringe Wuchshöhe von genau 0.16 m bei der Wahl der Nachbarpflanzen.
Vermehrung zulassen: Die leichten Samen (1.1842 mg) sorgen durch Windausbreitung selbstständig für Nachwuchs im Garten.
Pflege: Schneide vertrocknete Blütenstände erst im späten Winter zurück, um die natürliche Dynamik zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) — sie liebt ähnliche Bodenverhältnisse und ergänzt das Nahrungsangebot für Bestäuber.
Diese Pflanze ist ein natürlicher Bastard (Kreuzung zweier Arten) aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie entsteht dort, wo die Weiße Braunelle (Prunella laciniata) und die Gemeine Braunelle (Prunella vulgaris) gemeinsam vorkommen, meist an lichten Waldrändern oder auf Magerwiesen (nährstoffarme, trockenwarme Grasflächen). Botanisch zeichnet sie sich als krautige Pflanze durch eine Blattfläche von 316.25 mm² aus. Da sie nicht verholzt, zieht sie sich im Winter vollständig in den Boden zurück. Ihre Wuchsform ist perfekt an Standorte mit niedriger Begleitvegetation angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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