Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunus virginiana
Auch bekannt als: Virginia-Traubenkirsche, Virginische Traubenkirsche
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren hängenden, weißen Blütentrauben lässt sich die Virginische Traubenkirsche (Prunus virginiana) sofort erkennen. Dieser verholzte Strauch oder Baum erreicht eine stattliche Höhe von genau 6,0 Metern und bereichert deinen Garten besonders im späten Frühjahr. Da die Pflanze ihre schweren Früchte über Tiere verbreitet, dient sie in der Landschaft als wichtiger Trittstein für die lokale Fauna. Obwohl sie ursprünglich aus Nordamerika stammt, bietet sie durch ihr dichtes Laub wertvollen Sichtschutz. Wenn du eine robuste Strukturpflanze suchst, die wenig Pflege benötigt, ist sie eine gute Wahl für größere Gärten. Achte jedoch darauf, dass sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe nicht als kindersicher eingestuft wird.
Stattlicher 6-Meter-Strauch: Späte Blütenpracht und wertvolle Nahrung für Vögel.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer Funktion als Vogelnährgehölz während der Fruchtphase. Nach aktuellen Daten erfolgt die Ausbreitung der schweren Samen durch Tierverbreitung, was zeigt, dass die Früchte eine begehrte Energiequelle darstellen. Mit ihrer Blütezeit im Mai und Juni stellt sie Nektar und Pollen genau dann bereit, wenn die Hauptblüte vieler heimischer Obstbäume bereits vorüber ist. Durch ihre Struktur als großer Strauch bietet sie zudem geschützte Brutplätze für verschiedene Singvögel. Da keine spezifischen Insektendaten in der Datenbank vorliegen, konzentriert sich ihr nachgewiesener Wert auf die Bereitstellung von Nahrung für fruchtfressende Arten und die Funktion als Deckungsgehölz.
Die Virginische Traubenkirsche ist giftig und nicht kindersicher. Besonders die Blätter und Samen (Steine) enthalten blausäurehaltige Verbindungen wie Amygdalin und Prunasin, die bei Einnahme zu Vergiftungen führen können. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle einer versehentlichen Einnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
5.995 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort in der Sonne oder im Halbschatten, damit sich die Blüten gut entwickeln.
Pflanzzeit: Setze den Strauch idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Plane bei einer Endhöhe von 6,0 m ausreichend Platz ein, ein Pflanzabstand von mindestens 3 bis 4 Metern ist ratsam.
Der Boden sollte nährstoffreich und frisch sein; Trockenheit verträgt sie nur mäßig.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, kann aber im späten Winter zur Formgebung erfolgen.
Da die Samen schwer sind (ca. 65,8 mg), fallen sie oft nah an die Mutterpflanze oder werden durch Tiere gezielt verschleppt.
Achte auf Wurzelausläufer, die bei dieser Art gelegentlich auftreten können.
Gute Partnerin: Die Gemeine Hasel (Corylus avellana) – sie ist heimisch, bietet ähnliche Wuchskraft und liefert bereits im Vorfrühling wichtigen Pollen.
Die Virginische Traubenkirsche (Prunus virginiana) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, findet man sie in unseren Breiten häufig in Parks oder als Ziergehölz an Waldrändern. Sie wächst als kräftiger Strauch oder kleiner Baum und bildet eine beachtliche Blattfläche von über 970 mm² pro Blatt aus. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst frische bis feuchte Standorte in Gebüschen und Hecken. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre elliptischen, breitblättrigen Blätter und die namensgebenden traubenförmigen Blütenstände aus, die sich deutlich von den doldigen Blüten anderer Kirscharten unterscheiden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →