Bild folgtKI-generierte IllustrationPusa hispida saimensis
Du erkennst die Saimaa-Ringelrobbe (*Pusa hispida saimensis*) an ihrem spindelförmigen Körper, der sie als hochspezialisierten Meeressäuger – also ein im Wasser lebendes Säugetier – auszeichnet. Als Mitglied der Ordnung der Raubtiere (*Carnivora*) ist sie eine geschickte Jägerin, die sich hervorragend in ihrem nassen Element zurechtfindet. Da uns keine spezifischen Daten zu ihren Beutetieren vorliegen, bleibt festzuhalten, dass sie als Fleischfresser eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Beständen in ihrem Ökosystem (Lebensgemeinschaft eines Gebiets) spielt. Die Tiere sind überwiegend tagaktiv und verbringen viel Zeit mit der Nahrungssuche unter der Wasseroberfläche. Den Winter verbringt diese Art ganzjährig aktiv, wobei sie auch bei gefrorenen Gewässern durch Atemlöcher im Eis überlebt. Im Mai nutzt die Robbe die warme Frühjahrssonne intensiv zum Fellwechsel, einer Phase, in der sie für die Regeneration besonders viel Ruhe benötigt. Als Gartenbesitzer in der Nähe von Gewässern kannst du sie schützen, indem du jegliche Störungen an Uferzonen vermeidest. Zudem hilft der Verzicht auf Düngemittel, die Wasserqualität für diesen empfindlichen Jäger zu erhalten. Deine Rücksichtnahme ist der beste Beitrag, um den Fortbestand dieser seltenen Art zu sichern.
Dieses Tier ist nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (ein EU-Gesetz zum Artenschutz) streng geschützt. Bei einer Begegnung solltest du unbedingt einen großen Sicherheitsabstand wahren, da die Robbe sehr scheu ist und menschliche Nähe meidet. Eine Verwechslung mit anderen Arten ist unwahrscheinlich.
Die Saimaa-Ringelrobbe (*Pusa hispida saimensis*) gehört zur Familie der Hundsrobben (*Phocidae*) innerhalb der Raubtiere (*Carnivora*). In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz kommt sie nicht wildlebend vor, ist jedoch als streng geschützte Art der Anhänge II und IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (ein europäisches Naturschutz-Gesetz) gelistet. Sie ist eine der weltweit seltensten Robbenarten und hat sich an ein Leben im Süßwasser angepasst. Ihre Körpermasse und Größe variieren saisonal durch den Aufbau von isolierendem Fettgewebe zum Schutz gegen Kälte.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 32 occurrences
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