Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus macrotis
Auch bekannt als: Ranunculus macrotis
An seinen leuchtend goldgelben Blüten und den charakteristischen, großen Kelchblättern lässt sich der Großohr-Gold-Hahnenfuß (Ranunculus macrotis) sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein wahrer Schatz für deinen Garten, da sie in der freien Natur extrem selten geworden ist und auf der Roten Liste mit dem Status R (extrem selten) geführt wird. Indem du ihr ein Plätzchen schenkst, leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt dieser gefährdeten Art. Sie ist die ideale Wahl für schattige Gartenbereiche, in denen andere Pflanzen oft aufgeben. Probiere es aus und werde zum Hüter einer botanischen Seltenheit, die heute kaum noch jemand im Garten hat.
Botanische Rarität: Rette den extrem seltenen Gold-Hahnenfuß in deinem Garten.
Der ökologische Wert des Großohr-Gold-Hahnenfußes liegt primär in seiner enormen Seltenheit. Als Art der Roten Liste (Status R) ist jedes Exemplar ein wichtiger Baustein für den Erhalt der genetischen Vielfalt in der Region. Da die Art indigen (einheimisch) ist, dient sie der lokalen Insektenwelt als verlässliche Nahrungsquelle in schattigen Lagen, in denen das Blütenangebot oft geringer ausfällt. Die Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (Bodenpilze, die Nährstoffe austauschen) fördert zudem ein gesundes Mikroklima im Gartenboden. Mit der Ansiedlung dieser Art schaffst du ein Refugium für eine Pflanze, die in der freien Landschaft fast verschwunden ist.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält Protoanemonin, was bei Verzehr zu schweren Vergiftungen und bei Hautkontakt zu Reizungen führen kann. Sie ist nicht als kindersicher eingestuft; trage bei der Gartenarbeit vorsichtshalber Handschuhe. Im Notfall kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Licht: Wähle einen schattigen Standort (Lichtzahl 3), direkte Mittagssonne verträgt er nicht.
Boden: Die Erde sollte frisch bis mäßig feucht sein (Feuchtezahl 6) – er mag keine Staunässe, darf aber nie ganz austrocknen.
Nährstoffe: Ein Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt (Nährstoffzahl 5) ist ideal; normale, humose Gartenerde reicht aus.
Bodenreaktion: Er bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse (Reaktionszahl 5).
Pflanzzeit: Setze ihn im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Pflege: Da er eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, verzichte auf chemischen Dünger.
Vermehrung: Er versamt sich an passenden Standorten von selbst, was bei dieser seltenen Art erwünscht ist.
Pflanzpartner: Die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris) ist eine hervorragende Nachbarin, da sie die gleichen Standortansprüche an Schatten und Feuchtigkeit teilt.
Der Großohr-Gold-Hahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland. Er wird oft als Archäophyt (Pflanze, die vor 1500 eingeführt wurde) eingestuft, ist aber fest in unserer Flora verwurzelt. Sein natürlicher Lebensraum sind halbschattige bis schattige Standorte auf frischen, mäßig nährstoffreichen Böden. Er zeichnet sich morphologisch durch seine spezielle Blattform und die namensgebenden vergrößerten Kelchblätter aus, die ihn von gewöhnlichen Hahnenfuß-Arten unterscheiden.
3 Videos zu Großohr-Gold-Hahnenfuß
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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