Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus monspeliacus
Auch bekannt als: Ranunculus monspeliacus
Wer den Montpellier-Hahnenfuß (Ranunculus monspeliacus) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine leuchtend gelben Schalenblüten thronen auf zierlichen Stielen über den tief geschlitzten, oft silbrig behaarten Blättern. Für deinen Naturgarten ist dieser Hahnenfuß besonders wertvoll, da er trockene und nährstoffarme Stellen besiedelt, die für viele andere Pflanzen zu extrem sind. Als krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 0.25 m eignet er sich perfekt für den vorderen Bereich sonniger Beete. Er bereichert das Nahrungsangebot für die Insektenwelt an Standorten, die sonst oft kahl bleiben. Du tust mit ihm etwas für die Vielfalt auf kargem Grund.
Goldgelbe Schalenblüten auf 0,25 m – der robuste Spezialist für Sonnenanbeter.
In der Gartenökologie besetzt der Montpellier-Hahnenfuß eine wichtige Nische auf trockenen, kalkreichen Böden. Seine offenen Schalenblüten sind für verschiedene Bestäuber leicht zugänglich und bieten eine verlässliche Energiequelle in sonnigen Lagen. Da für diese Art keine spezifischen Daten zu spezialisierten Insekten vorliegen, dient er als wertvoller Allrounder für die allgemeine Insektenwelt. Mit seiner Wuchshöhe von 0.25 m trägt er zur Bodenbeschattung auf Magerstandorten bei und schützt so Kleinstlebewesen vor Austrocknung. Die Samen können im Winter als Nahrung für bodensuchende Vögel dienen. Er fördert die strukturelle Vielfalt in Steingärten und Alpinarien.
Der Montpellier-Hahnenfuß ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann Hautreizungen verursachen, bei Einnahme besteht Vergiftungsgefahr. Die Pflanze ist daher nicht als kindersicher einzustufen. Bei Vergiftungsverdacht kontaktieren Sie bitte den Giftnotruf 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.247 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenkraft entfalten kann.
Der Boden sollte mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein; Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.
Die Pflanzzeit liegt im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte bei der Pflanzung auf die kompakte Wuchshöhe von 0.25 m und plane ausreichend Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Gießen ist nach dem Anwachsen nur bei extremer, langanhaltender Trockenheit notwendig.
Auf Dünger solltest du verzichten, da die Pflanze an karge Verhältnisse angepasst ist und sonst an Standfestigkeit verliert.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, Verblühtes kann jedoch für eine ordentliche Optik entfernt werden.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige Böden und ergänzt den Hahnenfuß im frühen Frühjahr.
Der Montpellier-Hahnenfuß (Ranunculus monspeliacus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im westlichen Mittelmeerraum, wobei er bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an sonnigen Hängen wächst. Typisch für diese krautige Pflanze sind die glänzenden, fünfzähligen Blütenblätter und die grundständige Blattrosette. Die Behaarung der Blätter schützt die Pflanze an ihren natürlichen Standorten vor übermäßiger Verdunstung. Als ausdauernde Art übersteht sie den Winter im Boden und treibt im zeitigen Frühjahr wieder aus.
3 Videos zu Ranunculus monspeliacus
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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