Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus polyanthemos subsp. polyanthemophyllus
Auch bekannt als: Ranunculus polyanthemos subsp. polyanthemophyllus
Wer den Schlitzblättrigen Vielblütigen Hahnenfuß einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine tief eingeschnittenen, schmalen Blätter und die leuchtend gelben Schalenblüten sind unverwechselbare Erkennungsmerkmale. In deinem Garten übernimmt diese Pflanze eine wichtige Rolle für den Artenschutz, da sie in Deutschland auf der Roten Liste (Stufe 3) als gefährdet geführt wird. Mit ihrem ausdauernden Wuchs und dem moderaten Platzbedarf fügt sie sich wunderbar in naturnahe Pflanzungen ein. Da sie eher trockene Standorte bevorzugt, ist sie eine robuste Wahl für Gartenbereiche, die wenig Aufmerksamkeit benötigen. Wenn du diese bedrohte Unterart bei dir ansiedelst, leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt der heimischen Biodiversität (biologische Vielfalt).
Gefährdeter Naturschatz: Schütze den seltenen Hahnenfuß in deinem eigenen Garten.
Obwohl spezifische Bestäubungsdaten in den aktuellen Aufzeichnungen fehlen, ist der ökologische Wert dieser Pflanze durch ihre Seltenheit belegt. Da sie auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft ist, dient ihr Anbau dem Erhalt einer bedrohten Unterart. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 3.067 mg sind die Samen sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Die Blattfläche von 4424.76 mm² trägt zur Bodenbeschattung bei und bietet Kleinstlebewesen im Garten Schutz. Durch die Förderung dieser heimischen Art stärkst du das ökologische Gleichgewicht in deiner Region.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Kontakt zu Hautreizungen und bei Einnahme zu Vergiftungen führen kann. Sie ist daher nicht als kindersicher einzustufen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder bei starken Hautreaktionen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.454 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtzahl 6), idealerweise unter lichten Bäumen.
Boden: Der Boden sollte eher trocken sein (Feuchtezahl 3), Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Nährstoffe: Ein Platz mit mittlerem Nährstoffgehalt ist ideal; eine übermäßige Düngung ist nicht erforderlich.
Bodenreaktion: Er bevorzugt neutrale bis schwach saure Böden (Reaktionszahl 5).
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Pflanzabstand: Halte etwa 25 bis 30 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, um der Blattrosette Platz zu geben.
Vermehrung: Lass die Samen nach der Blüte ausreifen, damit sie sich durch den Wind im Garten verteilen können.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine hervorragende Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte stellt und die gelben Blüten farblich ergänzt.
Der Schlitzblättrige Vielblütige Hahnenfuß (Ranunculus polyanthemos subsp. polyanthemophyllus) ist ein Vertreter der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Als indigene (einheimische) Pflanze ist er in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise mäßig warme Standorte. Die krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.45 m und zeichnet sich durch ihre breitblättrigen, aber stark zerteilten Laubblätter aus. Ökologisch ist er als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) eingestuft und geht im Boden eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen) ein, was seine Nährstoffaufnahme verbessert.
3 Videos zu Schlitzblättriger Vielblütiger Hahnenfuß
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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