Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus stellaris
Auch bekannt als: Ranunculus stellaris
Typisch für den Stern-Gold-Hahnenfuß (Ranunculus stellaris) sind seine glänzenden, goldgelben Schalenblüten, die wie kleine Sterne aus dem frischen Frühlingsgrün hervorstechen. In deinem Garten ist er eine wertvolle Bereicherung für nährstoffreiche Halbschattenplätze, die für viele andere Blühpflanzen oft zu dunkel oder zu fett sind. Als einheimische Art fügt er sich perfekt in ein naturnahes Ökosystem ein und besetzt eine wichtige ökologische Nische am Gehölzrand. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, unterstützt du mit ihm die Vielfalt der heimischen Flora. Wenn du ungenutzte, feuchte Ecken unter Sträuchern hast, ist er genau der richtige Bewohner für dich.
Ein goldener Sternenhimmel für die nährstoffreichen Halbschatten-Ecken deines Gartens.
Der Stern-Gold-Hahnenfuß leistet einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt, indem er Standorte besiedelt, die durch hohen Nährstoffeintrag für Spezialisten magerer Wiesen ungeeignet sind. Als alteingebürgerte oder einheimische Art ist er fest in das regionale Nahrungsnetz eingebunden. Er dient als Deckungspflanze für bodennah lebende Wirbellose und trägt zur Bodenstabilität an feuchten Standorten bei. Da er bereits früh im Jahr austreibt und blüht, stellt er eine wichtige Komponente im Frühlingsaspekt des Gartens dar. Durch das Belassen der Pflanzenteile im Winter bietest du kleinen Bodenbewohnern einen geschützten Rückzugsort in der Laubschicht.
Der Stern-Gold-Hahnenfuß ist in allen Teilen giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin. Bei Hautkontakt können Reizungen auftreten, und ein Verzehr führt zu Vergiftungserscheinungen. Trage bei Pflanzarbeiten sicherheitshalber Handschuhe und halte Kinder sowie Haustiere fern. Im Notfall kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wähle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 5), idealerweise unter lichten Laubbäumen oder an Nordwänden.
Achte auf einen frischen bis mäßig feuchten Boden (Feuchte 6), da die Pflanze keine längere Austrocknung mag.
Da er ein Starkzehrer (Nährstoffreicher Boden) ist, solltest du den Boden vor der Pflanzung mit reichlich reifem Kompost verbessern.
Der Bodenwert sollte neutral bis schwach sauer sein (Reaktion 5), was den meisten normalen Gartenböden entspricht.
Die beste Pflanzzeit im Frühling ist von März bis Mai, sobald der Frost aus dem Boden ist.
Im Herbst kannst du ihn zwischen September und November pflanzen, solange der Boden noch offen ist.
Halte den Bereich in der Anwachsphase gleichmäßig feucht und frei von starkwüchsigen Gräsern.
Gute Partnerin: Das Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) – es teilt die Vorliebe für nährstoffreiche, frische Standorte und blüht zeitgleich.
Der Stern-Gold-Hahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Deutschland als indigene (einheimische) Art beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische bis mäßig feuchte Standorte, wobei er eine deutliche Vorliebe für Starkzehrer-Plätze (sehr nährstoffreiche Böden) zeigt. Morphologisch zeichnet er sich durch die gattungstypischen Blüten aus, deren auffälliger Glanz durch eine spezielle, lichtreflektierende Zellschicht unter der Oberhaut entsteht. Er gilt aktuell als nicht gefährdet (Rote Liste: *), was ihn zu einer robusten Wahl für den Garten macht.
3 Videos zu Stern-Gold-Hahnenfuß
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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