Bild folgtKI-generierte IllustrationRhinanthus glacialis subsp. subalpinus
Kaum zu übersehen: Der Subalpine Grannen-Klappertopf besticht durch seine gelben Blüten und die markant gezähnten Blätter. Als heimische Art ist er ein wertvoller Bestandteil unserer Natur und bereichert deinen Garten um ein Stück echte Wildnis-Atmosphäre. Mit einer kompakten Wuchshöhe von 0,27 m fügt er sich harmonisch in naturnahe Wiesen ein. Besonders spannend ist seine Fähigkeit, sich über sehr leichte Samen (3,43 mg) durch den Wind auszubreiten. Wenn du eine authentische, deutsche Magerwiese gestalten möchtest, liegst du mit dieser Pflanze genau richtig.
Kompakte Wildpflanze: Mit 0,27 m Wuchshöhe perfekt für heimische Magerwiesen.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist dieser Klappertopf fest in das heimische Ökosystem Deutschlands eingebunden. Durch seine AM-Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Wurzel-Partnerschaft) trägt er zur Stabilität des Bodenlebens bei. Die Produktion von sehr leichten Samen mit einem Gewicht von nur 3,43 mg ermöglicht eine weite Ausbreitung durch den Wind, was die natürliche Dynamik im Garten fördert. Da die Pflanze nicht verholzt und krautig wächst, bietet sie eine feine Struktur in der Krautschicht. Mit seiner Blattfläche von 44,7 mm² besetzt er effizient kleine Nischen in der Wiese, ohne Nachbarn zu stark zu verdrängen.
In deinem Garten solltest du darauf achten, dass der Subalpine Grannen-Klappertopf als nicht kindersicher eingestuft wird. Da keine Verzehrempfehlung vorliegt und die Pflanze für Kinder und Haustiere problematisch sein kann, ist Vorsicht geboten. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Alpine
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.268 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, um den natürlichen Wuchs zu fördern.
Boden: Ideal ist ein eher nährstoffarmer, magerer Boden ohne Staunässe.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Exemplare zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du die Pflanze noch gut ansiedeln.
Wuchs: Die Pflanze erreicht eine feste Höhe von 0,27 m und benötigt keine Stützen.
Pflege: Lass die Pflanze nach der Blüte unbedingt stehen, damit die leichten Samen ausreifen können.
Vermehrung: Die Art erhält sich durch Selbstaussaat über ihre windgängigen Diasporen (Ausbreitungseinheiten).
Gute Partnerin: Die Aufrechte Trespe (Bromus erectus) – sie wächst in der Natur oft am gleichen Standort und bildet einen schönen, stabilen Gräserteppich.
Der Subalpine Grannen-Klappertopf (Rhinanthus glacialis subsp. subalpinus) gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Er ist eine krautige (nicht verholzende) Pflanze, die natürlicherweise in Deutschland vorkommt. Sein Lebensraum sind vor allem Bergwiesen und Magerrasen (nährstoffarme, oft kalkreiche Wiesen). Eine morphologische Besonderheit sind seine breitblättrigen Laubblätter mit einer Fläche von etwa 44,7 mm². Ökologisch ist er durch eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen im Boden) eng mit seiner Umwelt vernetzt.
1 Video zu Rhinanthus glacialis subsp. subalpinus
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →