Bild folgtKI-generierte IllustrationRicinocarpos pinifolius
Auch bekannt als: Ricinocarpos pinifolius
Schon von weitem fällt Ricinocarpos pinifolius durch ihre strahlend weißen, sternförmigen Blüten und den markanten, verholzten Wuchs auf. Dieser immergrüne Strauch erreicht eine Höhe von genau 2.0 m und dient in deinem Garten vor allem als strukturgebendes Element. Da nach aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Beziehungen zu gebietsfremd Insekten vorliegen, ist ihr ökologischer Wert vor allem in der Funktion als ganzjähriger Sichtschutz und Rückzugsort für Kleintiere zu sehen. Die schweren Samen werden meist nur über kurze Distanzen verbreitet, was den Strauch sehr standorttreu macht. Du solltest jedoch beachten, dass die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist. Mit ihrer filigranen Gestalt ist sie eine wunderbare Wahl für Gärtner, die Akzente an geschützten, sonnigen Plätzen setzen möchten.
Strukturwunder mit weißer Blütenpracht: Der 2 Meter hohe Blickfang für Sandböden.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für diese Art keine spezifischen Nachweise über die Nutzung durch heimische Insekten oder Raupen vor. Der ökologische Nutzen im Garten konzentriert sich daher primär auf die Bereitstellung von Lebensraum und Struktur. Da der Strauch bis zu 2.0 m hoch wird, bietet er Vögeln und kleinen Säugetieren ganzjährig Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Die schweren Samen mit einem Gewicht von etwa 38,7 mg sind eine potenzielle Nahrungsquelle für bodenbewohnende Tiere, die zur Kurzdistanz-Ausbreitung beitragen können. Mangels Daten zu Nektarwerten ist die Pflanze weniger als Nahrungstankstelle, sondern vielmehr als stabiles Wohnelement in deinem ökologischen Gartenkonzept zu betrachten. Sie schließt als immergrünes Gehölz eine wichtige Lücke im winterlichen Schutzangebot.
Die Pflanze ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Da sie zu den Wolfsmilchgewächsen gehört, ist beim Umgang Vorsicht geboten, da Pflanzenteile bei Verzehr oder Kontakt problematisch sein können. Bitte achte darauf, sie außerhalb der Reichweite von spielenden Kindern zu pflanzen. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
2 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit der Strauch ausreichend Licht für die Blütenbildung erhält.
Der Boden sollte sandig und sehr gut durchlässig sein, um Staunässe (Wasseransammlungen im Boden) zu vermeiden.
Pflanzzeit im Frühjahr: Setze den Strauch zwischen März und Mai, damit er sich vor dem Winter gut etablieren kann.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 2.0 m einen Pflanzabstand von mindestens 1,5 Metern zu benachbarten Gehölzen ein.
Gieße regelmäßig, aber sparsam; die Pflanze verträgt kurze Trockenphasen besser als dauerhafte Feuchtigkeit.
Da der Strauch verholzt, kannst du nach der Blüte einen leichten Formschnitt vornehmen, um die Dichte zu fördern.
Schütze die Pflanze in den Wintermonaten mit einer dicken Schicht Laub oder Vlies vor starkem Frost.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie ist heimisch, liebt sandige Böden und ergänzt den Strauch optisch durch ihren teppichartigen Wuchs.
Ricinocarpos pinifolius gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist ursprünglich in den Küstenregionen Australiens beheimatet. Dort wächst sie bevorzugt in sandigen Heiden und lichten Wäldern auf nährstoffarmen Böden. Die Pflanze ist ein verholzter Strauch mit breitblättrigem Laub, das jedoch durch seine schmale Form oft an Nadeln erinnert, was ihr auch den wissenschaftlichen Namen verlieh. Eine morphologische Besonderheit ist das schwere Diasporengewicht (Samengewicht) von ca. 38,69 mg, was auf eine Ausbreitung durch Bodenbewohner oder Schwerkraft hindeutet. In unseren Breiten benötigt dieser Exot aufgrund seiner Herkunft einen besonders geschützten Standort.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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