Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa abietina
Auch bekannt als: Rosa abietina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Tannen-Rose (Rosa abietina) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Sie besticht durch ihre zartrosa Schalenblüten und den kräftigen, oft leicht behaarten Wuchs, der ihr eine ganz eigene Note verleiht. Als eine der seltensten heimischen Wildrosen – sie wird auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht geführt – ist sie ein echter Gewinn für den Artenschutz in Deinem Garten. Besonders der seltene Rosen-Würfel-Dickkopffalter (Spialia rosae) findet hier eine wichtige Lebensgrundlage. Wenn Du diese Rose pflanzt, leistest Du einen messbaren Beitrag zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt.
Rettet die Seltenheit: Die Tannen-Rose ist ein Juwel für Dickkopffalter.
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Die Tannen-Rose ist eine überlebenswichtige Ressource für spezialisierte Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird sie intensiv von Dickkopffaltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und dem seltenen Rosen-Würfel-Dickkopffalter (Spialia rosae) genutzt. Auch verschiedene Perlmuttfalter, darunter der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga), fliegen die Blüten an. Da die Pflanze in unseren Breiten vom Aussterben bedroht ist, fungiert jedes Exemplar im Garten als wichtiges Gen-Reservoir. So schaffst Du eine Verbindung zwischen isolierten Wildvorkommen und unterstützt das Überleben hochspezialisierter Insektenarten.
Die Tannen-Rose ist aufgrund ihrer Wehrhaftigkeit nicht als kindersicher eingestuft. Ihre scharfen Stacheln können bei unvorsichtiger Berührung zu Verletzungen führen, weshalb sie nicht direkt an schmalen Spielwegen stehen sollte. Da sie jedoch keine giftigen Stoffe enthält, ist sie für Haustiere und Gartenbesitzer bei sachgemäßem Umgang und dem Tragen von Handschuhen harmlos.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), damit die Rose ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Wert 5) und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Als Mittelzehrer benötigt sie einen normalen, nicht übermäßig gedüngten Gartenboden.
Achte auf kalkhaltige oder basische Bedingungen (Reaktionswert 7); bei saurem Boden solltest Du etwas Kalk beimengen.
Beste Pflanzzeit ist der Herbst (September bis November) oder das zeitige Frühjahr (März bis Mai).
Halte beim Pflanzen ausreichend Abstand zu Nachbargehölzen, damit die Rose nach Regen gut abtrocknen kann.
Ein Rückschnitt ist kaum nötig; entferne im Spätwinter lediglich Totholz oder zu dicht stehende Triebe.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie liebt denselben kalkhaltigen Boden und sorgt für frühe Farbtupfer unter dem Strauch.
Die Tannen-Rose (Rosa abietina) ist ein Vertreter der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Als indigen (ursprünglich heimisch) kommt sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, wobei sie bevorzugt kalkhaltige (basische) Böden besiedelt. Typischerweise findet man sie an sonnigen Waldrändern oder in Gebüschen. Eine morphologische Besonderheit ist ihre Symbiose mit arbuskulärer Mykorrhiza (AM), einer speziellen Form von Bodenpilzen, welche die Nährstoffaufnahme der Pflanze optimiert. Aufgrund ihrer extremen Seltenheit hat sie eine Sonderstellung in der heimischen Flora.
1 Video zu Tannen-Rose
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →