Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus frisicus
Auch bekannt als: Rubus frisicus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Friesische Haselblattbrombeere durch ihre charakteristisch geformten Blätter auf, die – wie der Name verrät – an jene der Hasel erinnern. Da sie auf der Roten Liste Deutschlands als gefährdet (Stufe 3) geführt wird, leisten Sie mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) profitieren von ihrem Blütenangebot. Wenn Sie einen sonnigen Platz mit normalem Boden frei haben, ist diese heimische Wildart eine wertvolle Bereicherung. Tun Sie der Natur etwas Gutes und holen Sie sich diesen seltenen Gast in Ihren Garten.
Gefährdeter Naturschatz: Ein Paradies für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Diese Wildbrombeere ist eine lebenswichtige Tankstelle für zahlreiche Tagfalter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen insbesondere der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) die Blüten an. Auch Perlmuttfalter wie der Polare Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Hochmoor-Perlmuttfalter (Boloria frigga) nutzen die Pflanze als Nahrungsquelle. Die Früchte dienen im Spätsommer heimischen Vögeln als energiereiche Nahrung. Da die Art als gefährdet gilt, fungiert Ihr Garten als wichtiger Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für den Erhalt dieser seltenen regionalen Flora und Fauna.
Die Friesische Haselblattbrombeere ist nicht als kindersicher eingestuft, da sie brombeertypische Stacheln besitzt, die bei Berührung zu Kratzern führen können. Tragen Sie bei Pflanz- und Schnittmaßnahmen stets feste Gartenhandschuhe. Die Früchte sind grundsätzlich essbar, eine Verwechslung mit giftigen Beerensträuchern ist bei genauer Betrachtung der typischen Brombeerblätter nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Ellenberg Lichtwert 8: Wählen Sie einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht.
Feuchte 4: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, kurze Trockenphasen werden toleriert, Staunässe sollte vermieden werden.
Nährstoffe 5: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht erforderlich.
Bodenreaktion 5: Die Pflanze gedeiht am besten in neutralen bis schwach sauren Bodenverhältnissen.
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai, sobald der Boden bearbeitbar ist.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November vor den ersten starken Frösten.
Pflege: Da die Art nicht als kindersicher gilt (Stacheln), pflanzen Sie sie am besten in Randbereiche.
Rückschnitt: Schneiden Sie abgeerntete Ruten im Spätwinter bodennah ab, um Platz für neue Triebe zu schaffen.
Gute Partnerin: Die Hunds-Rose (Rosa canina) – beide Arten ergänzen sich in Heckenstrukturen perfekt und bieten Vögeln Schutz.
Die Friesische Haselblattbrombeere (Rubus frisicus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in Deutschland. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst lichte Waldränder und Gebüsche, wobei sie mäßig warme Standorte bevorzugt. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren strauchigen Wuchs und die namensgebenden haselähnlichen Blätter aus, die sie von anderen Brombeergewächsen unterscheiden. Als Mittelzehrer stellt sie keine extremen Ansprüche an den Boden, benötigt aber für eine gute Entwicklung ausreichend Licht. In der Fachwelt wird sie aufgrund ihrer Seltenheit als besonders schützenswert eingestuft.
1 Video zu Friesische Haselblattbrombeere
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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