Bild folgtKI-generierte IllustrationSaxifraga presolanensis
Auch bekannt als: Presolana-Steinbrech
Wer den Presolana-Steinbrech (Saxifraga presolanensis) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die winzigen, krautigen Polster ragen gerade einmal 0.09 Meter in die Höhe und bilden dichte, breitblättrige Teppiche. Für deinen Naturgarten ist dieser Spezialist ein echter Gewinn, da er kühle Schattenplätze besiedelt, an denen kaum etwas anderes gedeiht. Er ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und ein wertvoller Bestandteil alpiner Pflanzengesellschaften. Durch seine Vorliebe für kalkhaltige Standorte bereichert er die Struktur deiner Steinmauern oder Alpinarien (Steingärten für Gebirgspflanzen). Wenn du eine Vorliebe für botanische Raritäten hast, ist dieser Steinbrech genau das Richtige für dich.
Alpines Juwel für Schattenkünstler: 9 Zentimeter pure Naturkraft im Kalkfels.
Als hochspezialisierte Art besetzt der Presolana-Steinbrech ökologische Nischen in kühlen, kalkreichen Lagen, die für viele andere Pflanzen unzugänglich sind. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, ist seine Rolle im Garten vor allem in der Bereitstellung von Lebensraum für spezialisierte Kleinstlebewesen der Felsspalten zu sehen. Seine extrem leichten Samen mit einem Gewicht von nur 0.04 mg sind perfekt für die Windausbreitung angepasst, wodurch er in Steinmauern eigenständig wandern kann. Durch die Förderung solcher alpinen Raritäten unterstützt du die genetische Vielfalt innerhalb deiner Region. Er dient zudem als lebende Bodenbedeckung, die das Mikroklima in schattigen Steingärten stabilisiert.
Der Presolana-Steinbrech ist als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile von Kindern oder Haustieren verzehrt werden, auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.087 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen schattigen Platz (Lichtwert 2), etwa an der Nordseite einer Steinmauer, um direkte Mittagssonne zu vermeiden.
Boden: Das Substrat muss mager (nährstoffarm) und kalkhaltig sein; mische bei Bedarf reichlich Kalksplitt unter die Erde.
Feuchtigkeit: Halte den Boden moderat frisch (Feuchte-Zeigerwert 4) und achte darauf, dass überschüssiges Wasser sofort abfließen kann.
Pflanzzeit: Setze den Steinbrech idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im frühen Herbst (September bis Oktober) ein.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine feste Höhe von 0.09 m, plane daher einen Platz im Vordergrund oder in kleinen Felsritzen ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze sehr kompakt wächst und nicht verholzt.
Vermehrung: Die winzigen Samen (0.04 mg) verbreiten sich über den Wind; lass verblühte Stängel für die Selbstaussaat einfach stehen.
Gute Partnerin: Der Grüne Streifenfarn (Asplenium viride) – beide lieben schattige, kalkreiche Felsspalten und ergänzen sich im Wuchs perfekt.
Der Presolana-Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland und der Schweiz beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind schattige Felsspalten und kalkreiche Standorte der alpinen Stufe, was ihn als Xerophyten (Pflanze an trockenen Standorten) mit Vorliebe für kühle Nischen ausweist. Die Pflanze wächst rein krautig und verholzt nicht, wobei sie sich durch ihre charakteristischen breitblättrigen Rosetten auszeichnet. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.09 m bleibt sie extrem bodennah, um sich vor extremen Witterungseinflüssen zu schützen.
1 Video zu Saxifraga presolanensis
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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