Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Schendylidae
Meinert, 1870
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Schendyla tyrolensis ist ein langgestreckter, gelblich bis hellbraun gefaerbter Tausendfuesser, der durch seinen schmalen, wurmfoermigen Koerperbau auffaellt. Als Vertreter der Geophilomorpha, auch Erdlaufer genannt, besitzt diese Art eine Vielzahl an Beinpaaren, die ihr eine effiziente Fortbewegung im Boden ermoeglichen. Du findest dieses Tier vorwiegend in den oberen Bodenschichten, wo es sich durch lockeres Erdreich oder unter organischer Auflage bewegt. Die Ernaehrung erfolgt raeuberisch, wobei sich das Tier von kleineren Bodenlebewesen ernaehrt, die es in seinem Lebensraum aufspuert. Eine wichtige oekologische Rolle spielt es bei der Zersetzung organischer Substanz und der Durchlueftung des Bodens. Um diesen Tieren einen geeigneten Lebensraum in deinem Garten zu bieten, sind naturnahe Strukturen wie liegendes Totholz oder eine schuetzende Laubschicht von grossem Vorteil. Auf den Einsatz von Pestiziden solltest du verzichten, da diese die empfindlichen Bodenbewohner direkt beeintraechtigen koennen. Durch den Erhalt feuchter, humusreicher Bodenbereiche unterstuetzt du die natuerliche Vielfalt in deinem Garten. Da die Art als ungefaehrdet gilt, ist sie ein stabiler Bestandteil der heimischen Bodenfauna.
Die Aktivitaet dieser Tiere ist stark an die Bodenfeuchtigkeit und Temperatur gebunden. In den frostfreien Monaten sind sie in den oberen Bodenschichten aktiv, waehrend sie sich bei sinkenden Temperaturen in tiefere, frostfreie Erdschichten zurueckziehen.
Die Art ist in Deutschland nicht gefaehrdet und unterliegt keinem besonderen Schutzstatus. Von diesem Tausendfuesser geht keine Gefahr fuer den Menschen aus, da er weder sticht noch beisst. Er gilt als nuetzlicher Bestandteil des Bodenlebens.
Schendyla tyrolensis gehoert zur Familie der Schendylidae innerhalb der Ordnung der Geophilomorpha. Diese Tausendfuesser sind in Deutschland verbreitet und bevorzugen als bodenlebende Organismen feuchte Habitate. Sie zeichnen sich durch ihren extrem langgestreckten Koerper aus, der an eine grabende Lebensweise angepasst ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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