Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Spinne Scotophaeus fabrisae ist ein flinker Jäger, der vor allem durch seine nächtliche Lebensweise und den kräftigen Körperbau auffällt. Als Mitglied der Gattung Scotophaeus besitzt sie eine dichte, samtige Behaarung auf dem Hinterleib. Im Garten bekommt man sie tagsüber selten zu Gesicht, da sie sich in seidenen Gespinsten (aus Seide gefertigte Rückzugsorte) unter Steinen oder loser Rinde verbirgt. Diese Orte dienen als geschützte Basis, während sie nachts aktiv auf die Jagd nach Beutetieren geht. Da sie keine Fangnetze baut, verlässt sie sich auf ihre Geschwindigkeit, um kleine Insekten direkt zu ergreifen und zu immobilisieren (bewegungslos zu machen). In der ökologischen Nahrungskette spielt sie eine wichtige Rolle als natürliche Regulierungskraft, indem sie die Bestände anderer Kleintiere im Gleichgewicht hält. Für dich als Gärtner ist sie eine nützliche Mitbewohnerin, die unauffällig zur Gesundheit deines Gartens beiträgt. Wer diesen Tieren helfen möchte, sollte naturnahe Strukturen wie Altholzhaufen oder Trockenmauern erhalten. Solche Lebensräume bieten die notwendigen Spalten, die diese Spinnentiere für ihre Entwicklung benötigen. Ein Verzicht auf chemische Mittel sorgt zudem dafür, dass das Nahrungsangebot für diese Räuber erhalten bleibt.
Scotophaeus fabrisae ist für den Menschen vollkommen harmlos und nicht giftig im Sinne einer Gefahr. Bei Störung flieht die Spinne sehr schnell in das nächste Versteck. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus liegt für diese Art derzeit nicht vor.
Die Art Scotophaeus fabrisae gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) innerhalb der Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Das bekannte Verbreitungsgebiet dieser speziellen Art erstreckt sich laut den vorliegenden Daten auf Italien. Innerhalb ihrer Gattung ist sie als bodenbewohnender, nachtaktiver Jäger bekannt, der keine stationären Netze zum Beutefang nutzt. Sie bevorzugt Lebensräume mit ausreichendem Spaltenangebot, in denen sie ihre schützenden Seidengespinste anlegen kann.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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