Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium sibiricum
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Mit ihren zierlichen, blassvioletten Blüten und den tief eingeschnittenen Blättern fällt der Sibirische Storchschnabel (Geranium sibiricum) sofort auf. Auch wenn die Pflanze bei uns als unbeständiger Gast gilt, bereichert sie sonnige Gartenbereiche durch ihre Blütezeit im Hochsommer. Da er eine Wuchshöhe von 0,33 m erreicht, eignet er sich ideal für vordere Beetbereiche oder naturnahe Säume. Obwohl in den aktuellen Daten keine spezifischen Insektenarten gelistet sind, bietet er als Sommerblüher eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber, wenn andere Arten bereits verblüht sind. Du kannst mit diesem Storchschnabel einen Beitrag zur botanischen Vielfalt leisten und eine spannende, eher seltene Art in deinen Garten holen. Er ist ein unkomplizierter Begleiter, der zeigt, dass auch die kleinen Arten ihren festen Platz in unserer heimischen Natur haben.
Zierlicher Sommerblüher: Mit 0,33 m Höhe ein dezenter Akzent von Juni bis August.
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Nach aktuellen Daten stellt der Sibirische Storchschnabel vor allem in den Monaten Juni bis August ein wichtiges Blütenangebot für die heimische Insektenwelt dar. Die Pflanze bildet eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) aus, was eine enge Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen zur Nährstoffaufnahme bedeutet und so die Bodengesundheit fördert. Seine Diasporen, also die Ausbreitungseinheiten der Samen, sind mit 3,08 mg sehr leicht und ermöglichen eine weite Verbreitung durch den Wind. Da für diese spezielle Art keine konkreten Beziehungsdaten zu Insekten oder Vögeln vorliegen, lässt sich ihr ökologischer Wert primär durch die sommerliche Nektar- und Pollenverfügbarkeit definieren. Sie schließt damit eine wichtige Versorgungslücke im Hochsommer. Durch ihre Unbeständigkeit im Vorkommen trägt sie zur dynamischen Vielfalt der regionalen Flora bei.
Bitte beachte, dass der Sibirische Storchschnabel als nicht kindersicher eingestuft wird. Er sollte daher nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen für kleine Kinder gepflanzt werden. Sollte es dennoch zu einem versehentlichen Verzehr von Pflanzenteilen kommen, wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.331 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz für die Pflanze (Ellenberg-Lichtwert 7), damit sie sich optimal entwickelt.
Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden (Ellenberg-Feuchtewert 5), der weder austrocknet noch Staunässe bildet.
Der Boden sollte eine mittlere Nährstoffkonzentration aufweisen (Ellenberg-Nährstoffwert 6); normale Gartenerde reicht meist völlig aus.
Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Ellenberg-Reaktionswert 6) ist ideal für das Wachstum.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Halte bei der Pflanzung die Endhöhe von 0,33 m im Blick, um den passenden Platz im Beetvordergrund zu finden.
Da die Samen mit 3,08 mg sehr leicht sind, verbreitet sich die Art bei Reife durch den Wind oder Fernausbreitung selbstständig weiter.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie bevorzugt ähnliche sonnige, frische Standorte und ergänzt die Wuchsform des Storchschnabels hervorragend.
Der Sibirische Storchschnabel (Geranium sibiricum) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) und zur Ordnung der Storchschnabelartigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Art heimisch, tritt jedoch oft unbeständig auf, da sie sich nicht dauerhaft an allen Standorten etabliert. Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische, mittel-nährstoffreiche Standorte an Wegrändern oder in Gebüschen. Die krautige, nicht verholzte Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,33 m und besitzt breitblättrige, tief geteilte Blätter. Ein besonderes Merkmal ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen, die der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme hilft.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →