Bild folgtKI-generierte IllustrationSimplicia rectalis (Eversmann, 1842)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Schmalflügelige Spannereule (Simplicia rectalis) zeichnet sich durch ihre charakteristisch schmalen Flügel aus, die ihr ein unverkennbares Erscheinungsbild innerhalb der Familie der Erebidae verleihen. Als Vertreter der Insektenordnung Lepidoptera, also der Schmetterlinge, ist diese Art in Deutschland extrem selten anzutreffen. Da sie in der Roten Liste Deutschlands in die Kategorie 1 eingestuft ist, gilt sie als vom Aussterben bedroht. Über die spezifische Lebensweise dieser Falter ist nur wenig bekannt, doch wie viele verwandte Arten ernähren sich die Raupen vermutlich von abgestorbenem pflanzlichem Material oder welken Blättern. Die erwachsenen Falter nehmen in der Regel flüssige Nahrung wie Nektar oder Baumsäfte auf. Um solch hochgradig gefährdete Arten zu unterstützen, ist der Erhalt naturnaher Strukturen in der Landschaft essenziell. In deinem Garten kannst du durch den Verzicht auf chemische Pestizide und das Belassen von Totholz oder Laubschichten wertvolle Rückzugsorte schaffen. Eine strukturreiche Umgebung bietet die besten Voraussetzungen für den Erhalt seltener Insektenpopulationen. Achte darauf, natürliche Lebensräume nicht durch übermäßige Ordnung zu zerstören.
Daten zur saisonalen Aktivität liegen für diese seltene Art nicht vor.
Die Schmalflügelige Spannereule ist ein völlig harmloses Insekt, das weder sticht noch beißt. Aufgrund ihres Status als vom Aussterben bedrohte Art unterliegt sie einem besonderen Schutz und sollte in ihrem Bestand respektiert werden.
Die Schmalflügelige Spannereule (Simplicia rectalis) gehört zur Familie der Erebidae innerhalb der Ordnung der Lepidoptera. In Deutschland ist die Art äußerst selten und wird in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht geführt. Sie ist ein spezialisierter Bewohner spezifischer Lebensräume, deren genaue ökologische Ansprüche aufgrund der Seltenheit der Art noch weiter erforscht werden müssen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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