Bild folgtKI-generierte IllustrationSorghastrum nutans
Auch bekannt als: Sorghastrum nutans
An ihrer stattlichen Höhe von genau 1,24 Metern lässt sich das Goldbartgras (Sorghastrum nutans) sofort erkennen. Typisch für dieses Gras sind die aufrechten Halme und die vergleichsweise breiten Blätter, die im Garten für Ruhe und Struktur sorgen. Da es auch im Winter standfest bleibt, bietet es wertvolle Rückzugsorte für nützliche Kleinstlebewesen während der Frostperiode. Die sehr leichten Samen verbreiten sich einfach über den Wind in deiner Umgebung. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Arbeit macht und gleichzeitig den natürlichen Charakter deines Gartens unterstreicht, ist dieses Gras genau richtig für dich.
Stattliche 1,24 Meter Natur pur: Robust, trockenheitsresistent und winterfest.
Mit einer Wuchshöhe von 1,24 Metern schafft das Gras eine wichtige vertikale Ebene im Garten, die vielen Tieren als Deckung dient. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit nur 1,6951 mg extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. In den kalten Monaten nutzen Vögel die stehengelassenen Halme oft als Schutzraum vor Fressfeinden. Die breiten Blätter fangen zudem Morgentau auf, der Insekten als lebenswichtige Wasserquelle dient. Da es im Winter nicht zusammenbricht, bleibt der ökologische Wert als Versteckplatz bis zum Frühjahr erhalten.
Das Goldbartgras wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt primär an den Blättern, die bei unvorsichtigem Entlanggleiten schmerzhafte Schnittwunden auf der Haut verursachen können. Es empfiehlt sich daher, das Gras nicht direkt an Spielbereichen oder schmalen Wegen zu pflanzen. Bei Verletzungen oder Unfällen ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.237 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Boden: Der Untergrund sollte durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein; vermeide Standorte mit Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Setze das Gras idealerweise im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst (September bis Oktober), solange der Boden offen ist.
Pflanzabstand: Plane etwa 50 bis 60 cm Platz zu Nachbarpflanzen ein, damit sich die Wuchsform gut entfalten kann.
Gießen: Nur in der Anwachsphase und bei extremer Trockenheit wässern; die Pflanze ist sehr trockenheitsresistent.
Rückschnitt: Schneide die Halme erst im späten Winter (Februar oder März) handhoch über dem Boden zurück, um die Pflanze vor Frost zu schützen.
Pflanzpartner: Kombiniere es mit dem Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) oder der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – beide sind heimisch, lieben sonnige Plätze und bieten Nahrung für Wildbienen.
Das Goldbartgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ein typischer Vertreter ausdauernder, nicht verholzender Gräser. In seiner Morphologie (äußere Gestalt) fällt es durch eine beachtliche Blattfläche von etwa 1393 mm² auf, was ihm eine kräftige Präsenz verleiht. Es wächst horstig, das heißt, es bildet kompakte Büschel ohne störende Wurzelausläufer. Während es ursprünglich aus nordamerikanischen Offenlandschaften stammt, kommt es mit den sonnigen, trockenen Standorten in unseren Gärten hervorragend zurecht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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