Bild folgtKI-generierte IllustrationSuaeda maritima
Auch bekannt als: Meerstrand-Gänsefüßchen, Sode, Schmalzmelde
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Strand-Sode einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren dickfleischigen Blaettern, die sich im Herbst oft leuchtend rot verfärben, ist sie eine absolute Besonderheit. Diese Pflanze ist fuer deinen Garten relevant, weil sie als Sukkulente (wasserspeichernde Pflanze) Standorte besiedelt, die fuer andere Arten zu salzig oder kalkreich sind. Sie foerdert die Biodiversitaet, indem sie oekologische Nischen an Extremstandorten schließt. Besonders in Steingaerten mit mineralischem Boden ist sie ein echtes Highlight. Probier es einfach aus und schaff Platz fuer diese Kuesten-Spezialistin.
Die Überlebenskünstlerin: Ein Hauch von Küste und purer Sukkulenten-Charme.
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Obwohl für die Strand-Sode in aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Insektenarten gelistet sind, spielt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge. Als heimische Wildpflanze besetzt sie Nischen auf salzhaltigen oder sehr kalkreichen Böden, die für die meisten anderen Arten unbewohnbar sind. Damit erhält sie die pflanzliche Vielfalt an Sonderstandorten. Ihre fleischigen Blätter bieten Struktur und Feuchtigkeit in ansonsten kargen Habitaten. Zudem dienen ihre Samen nach der Reife als Futterquelle für Vögel in den Wintermonaten. In deinem Naturgarten hilft sie dabei, spezialisierte Lebensräume nachzubilden und die regionale Flora zu stärken.
Die Strand-Sode ist als nicht kindersicher eingestuft. Es ist daher ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Platziere sie am besten in Gartenbereichen, die nicht primär als Spielfläche dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.344 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 9), da die Pflanze maximale Sonneneinstrahlung benötigt.
Der Boden sollte mäßig feucht bis feucht sein (Ellenberg Feuchte 8); sie verträgt feuchte Bedingungen sehr gut.
Da sie ein Starkzehrer (hoher Nährstoffbedarf) ist, sollte der Boden nährstoffreich und fett sein.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Ellenberg Reaktion 8), um ihre Vitalität zu fördern.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen vorzugsweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst.
Plane ausreichend Platz ein, da die Pflanze eine Wuchshöhe von genau 0,8 m erreicht.
Da sie einjährig ist, sorgt sie durch Selbstaussaat für den Bestand im nächsten Jahr.
Gute Partnerin: Strand-Grasnelke (Armeria maritima) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, salz- oder kalktolerante Standorte.
Die Strand-Sode (Suaeda maritima) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Sie ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt dort vorwiegend Salzstellen an den Küsten oder im Binnenland. Als einjährige Sukkulente speichert sie Wasser in ihren Geweben, um den Salzhaushalt zu regulieren. Morphologisch auffällig ist ihr buschiger, nicht verholzter Wuchs mit einer Wuchshöhe von 0,8 m. Sie gilt als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits indigen ist) und ist an warme, lichtreiche Standorte angepasst.
3 Videos zu Strand-Sode
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →