Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphyotrichum laeve agg.
Artengruppe
Wer die Glatte Herbstaster (Symphyotrichum laeve agg.) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren glatten, fast wachsartigen Blättern und den hellvioletten Blütenkörben bringt sie im Spätsommer Struktur in dein Beet. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.93 m gehört sie zu den stattlichen Erscheinungen in der Gartenkultur. Als Korbblütler (Asteraceae) ist sie eine wichtige Ergänzung für die Zeit, in der viele Wildblumen bereits verblüht sind. Da sie pflegeleicht ist, eignet sie sich hervorragend für dich, wenn du eine naturnahe Optik schätzt. Achte darauf, sie im Blick zu behalten, da sie sich über ihre leichten Flugsamen gut im Garten verteilt. Hast du schon einen sonnigen Platz für sie reserviert?
Späte Pracht auf 0.93 Metern: Die standfeste Blütensäule für deinen Herbstgarten.
Die Glatte Herbstaster fungiert durch ihre späte Blütezeit als wichtiges Nahrungsangebot, wenn viele heimische Wildblumen bereits verblüht sind. Durch ihre präzise Wuchshöhe von 0.93 m bietet sie im Gartenraum vertikale Struktur und Deckung für Kleintiere. Die Ausbreitungsstrategie basiert auf dem Wind: Die Diasporen (Samen) sind mit 0.37 mg extrem leicht und können weite Distanzen überbrücken. In der freien Natur wird sie in der Region als etablierter Neophyt eingestuft. Da sie breitblättrig ist und eine Blattfläche von 1127.75 mm² besitzt, trägt sie zur Bodenbeschattung bei. Ihr ökologischer Wert liegt vor allem in der saisonalen Erweiterung des Pollen- und Nektarangebots für blütenbesuchende Insekten.
Die Glatte Herbstaster wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Vergiftungssymptome vorliegen, ist bei Kindern und Haustieren Vorsicht geboten. Ein direkter Verzehr der Pflanzenteile sollte vermieden werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.927 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort für die beste Blütenentwicklung.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Halte bei einer Wuchshöhe von 0.93 m einen Pflanzabstand von circa 45 cm ein.
Der Boden sollte mäßig feucht und nährstoffreich sein, um das krautige Wachstum zu unterstützen.
Ein Rückschnitt im späten Herbst verhindert die unkontrollierte Ausbreitung der 0.37 mg leichten Samen.
Teile den Wurzelstock alle drei bis vier Jahre im Frühjahr, um die Vitalität der Pflanze zu erhalten.
Da sie nicht verholzt, benötigt sie im Sommer bei starker Trockenheit gelegentlich Wassergaben.
Gute Partnerin: Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist ebenfalls ein heimischer Korbblütler, der ähnliche Bodenverhältnisse liebt und die Aster optisch stützt.
Die Glatte Herbstaster gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird innerhalb der Botanik als Artengruppe (agg.) geführt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) bekannt. Sie wächst als krautige Pflanze, die nicht verholzt, und erreicht eine Wuchshöhe von 0.93 m. Ihre breitblättrigen Laubblätter weisen eine Fläche von 1127.75 mm² auf. Ein technisches Merkmal ist das geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 0.37 mg, was die Fernausbreitung durch den Wind begünstigt.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →