Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphytum grandiflorum
Auch bekannt als: Großblütiger Beinwell
An ihren hängenden, rahmweißen Glockenblüten und den borstig behaarten, breiten Blättern lässt sich der Großblütige Beinwell sofort erkennen. Mit einer Wuchshöhe von 0.4 m ist er ein idealer Bodendecker, der im April und Mai das Gartenjahr mit einer frühen Blüte bereichert. Für den Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er schattige Plätze unter Gehölzen schnell schließt und so den Boden vor Austrocknung schützt. Da er bereits im zeitigen Frühjahr Nahrung bereitstellt, ist er eine wichtige Anlaufstelle für die ersten aktiven Bestäuber der Saison. Wenn du eine robuste Lösung für schwierige Schattenecken suchst, ist diese Pflanze die richtige Wahl für dich.
Blütenglocken im Schatten: Der robuste Bodendecker für das frühe Gartenjahr.
Durch die Blütezeit in den Monaten April und Mai stellt der Großblütige Beinwell eine wichtige frühe Energiequelle dar. Die glockenförmigen Blüten sind besonders für langrüsselige Insekten zugänglich, die in dieser Zeit aus der Winterruhe erwachen. Das Diasporengewicht (Samengewicht) von 5.37 mg deutet auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hin, wobei im Garten oft eine Tierverbreitung durch Ameisen stattfindet. Als krautige Pflanze bietet sie zudem am Boden lebenden Kleintieren ein kühles und feuchtes Mikroklima. Da die Art dichte Teppiche bildet, schützt sie den Gartenboden vor Erosion und fördert ein gesundes Bodenleben.
Der Großblütige Beinwell ist als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen Kinder unbeaufsichtigt spielen. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr gesundheitsschädlich sein können. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen halbschattigen bis schattigen Standort, da die breiten Blätter bei starker Mittagssonne zum Welken neigen.
Achte auf einen nährstoffreichen, humosen Boden, der Feuchtigkeit gut speichern kann.
Pflanzzeit: Setze die Staude idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Garten.
Halte beim Einpflanzen einen Abstand von etwa 35 cm ein, damit sich der 0.4 m hohe Bodendecker gut ausbreiten kann.
Da die Pflanze kräftig wächst, ist eine Kompostgabe im Frühjahr ausreichend für die Nährstoffversorgung.
Ein Rückschnitt nach der Blüte im Mai fördert einen frischen Blattaustrieb und verhindert eine zu starke Selbstaussaat.
Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr oder Herbst.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie teilt die Vorliebe für frische Böden und ergänzt das frühe Blütenangebot im Halbschatten.
Der Großblütige Beinwell (Symphytum grandiflorum) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) in der Ordnung der Raublattartigen (Boraginales). Die Pflanze ist als ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzt) in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise schattige Waldränder und Gebüsche. Auffällig sind die markanten Trichome (Pflanzenhaare) auf den Blattflächen, die typisch für die Gattung sind. Mit einer Blattfläche von 3162.0 mm² bildet die Art ein dichtes Blätterdach, das den Boden effektiv beschattet.
1 Video zu Großblütiger Beinwell
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →