Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Sesiidae
Staudinger, 1856
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Synansphecia affinis ist ein Insekt aus der Gruppe der Lepidoptera, also der Schmetterlinge, das durch seine spezialisierte Lebensweise auffaellt. Als Vertreter der Glasfluegler zeichnet sich diese Art durch ihre besondere Gestalt aus, die optisch an Hautfluegler wie Wespen erinnert, was als Mimikry bezeichnet wird. Diese Tarnung dient dem Schutz vor Fressfeinden, da sie eine Wehrhaftigkeit vortaeuscht, die das Tier gar nicht besitzt. In deinem Garten kannst du diese Art nur selten antreffen, da sie in Deutschland auf der Roten Liste als gefaehrdet eingestuft ist. Die Larven dieser Insekten ernaehren sich in der Regel endophag, das bedeutet, sie entwickeln sich im Inneren von Pflanzenteilen. Da keine spezifischen Wirtspflanzen bekannt sind, ist eine naturnahe Gartengestaltung mit einer Vielfalt an heimischen Gewaechsen die beste Unterstuetzung. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pestizide ist essenziell, um den Lebensraum fuer solch seltene Arten zu erhalten. Auch das Belassen von Totholz und strukturierten Bereichen bietet wertvolle Rueckzugsorte. Achte auf eine natuerliche Entwicklung deiner Gartenflaechen, um die Biodiversitaet vor Ort zu foerdern.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte monatliche Aufschluesselung der Aktivitaetsphasen fuer diese spezifische Art.
Diese Art ist vollkommen harmlos und besitzt weder Stachel noch Beisswerkzeuge, die fuer Menschen gefaehrlich waeren. Da sie in Deutschland als gefaehrdet gilt, unterliegt sie einem besonderen Schutzstatus und sollte in ihrem Bestand respektiert werden.
Synansphecia affinis gehoert zur Familie der Sesiidae, den Glasflueglern, innerhalb der Ordnung der Lepidoptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und wird dort in der Roten Liste in der Kategorie 3 als gefaehrdet gefuehrt. Als Insekt durchlaeuft sie eine vollstaendige Metamorphose, wobei die Larven eine verborgene Lebensweise in Pflanzengewebe pflegen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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