Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Synaphosus palearcticus (Synaphosus palearcticus) ist ein kleiner, flinker Bodenbewohner, der durch seine flache Körperform und seine schnellen, ruckartigen Bewegungen auffällt. Du wirst diesen Jäger vor allem in Bodennähe finden, wo er geschickt zwischen Streu und Steinen navigiert. Als räuberisches Spinnentier (Arachnida) baut sie keine Fangnetze, sondern überwältigt ihre Beute aktiv am Boden. Ihre Ernährung besteht aus verschiedenen kleinen wirbellosen Tieren, womit sie eine regulierende Rolle im Ökosystem Deines Gartens einnimmt. Da sie vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv ist, bleibt sie tagsüber meist in Schlupfwinkeln verborgen. Da die Art laut wissenschaftlichen Daten vor allem in Griechenland vorkommt, ist sie ein typischer Bewohner warmer, südeuropäischer Gefilde. Du kannst sie unterstützen, indem Du Steinhaufen oder lockere Mulchschichten (Schutzschichten aus organischem Material) anlegst, die ihr Deckung bieten. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (chemische Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen) ist die beste Voraussetzung für ihr Überleben. Als nützliches Raubtier trägt sie zur ökologischen Stabilität bei, indem sie das Gleichgewicht zwischen Jägern und Gejagten wahrt. Ihr Verhalten ist unaufdringlich und meist auf die Nachtstunden beschränkt, wenn sie geschützt vor Vögeln auf Pirsch geht.
Diese Spinne ist für den Menschen absolut unbedenklich und ungiftig. Sie verhält sich sehr scheu und flieht bei der kleinsten Erschütterung in ihr Versteck. Es liegen keine Gefährdungs- oder besonderen Schutzstatusmeldungen vor, dennoch ist sie ein wertvoller Bestandteil der natürlichen Fauna.
Die Art Synaphosus palearcticus (Synaphosus palearcticus) ist taxonomisch (systematisch) in die Familie der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae) innerhalb der Spinnentiere (Arachnida) eingeordnet. Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet liegt in Europa, wobei Nachweise speziell für Griechenland vorliegen. Diese Spinnen zeichnen sich durch eine bodennahe Lebensweise in oft trockenen Habitaten (Lebensräumen) aus. Innerhalb der Gattung Synaphosus stellt sie eine spezialisierte Form dar, die eng an mediterrane Klimabedingungen angepasst ist.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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