Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum ochrochlorum
Auch bekannt als: Taraxacum ochrochlorum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Weißlichgelben Löwenzahn an seinen ungewöhnlich hellen, blassgelben bis fast cremeweißen Blütenköpfen, die ihn deutlich von seinem goldgelben Verwandten abheben. Diese seltene Art ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie eine spezialisierte Futterquelle für bedrohte Falter darstellt. Vor allem Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern diese Blüten gezielt an. Da die Pflanze als Archäophyt (eine Pflanzenart, die vor 1492 eingeführt wurde) gilt, bereicherst du deinen Garten um ein historisches Naturerbe. Wenn du diesen Löwenzahn ansiedelst, tust du aktiv etwas für die Vielfalt in deiner Nachbarschaft.
Blassgelbe Blütenpracht: Die exklusive Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Dieser Löwenzahn ist eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere Scheckenfalter wie der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii), der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) von seinem Nektarangebot. Auch für den Amerikanischen Distelfalter (Vanessa virginiensis) und den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) ist er eine wertvolle Ressource. Da er oft zu Zeiten blüht, in denen andere Wiesenblumen noch nicht so weit sind, schließt er eine wichtige Versorgungslücke im Frühjahr und Frühsommer.
Bitte beachte, dass der Weißlichgelbe Löwenzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Der in der Pflanze enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen führen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme oder bei Unwohlsein wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Fruehling: Setze Jungpflanzen oder Samen von Maerz bis Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch der September und Oktober eignen sich gut für eine Pflanzung vor dem ersten Frost.
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz, da die Art viel Licht fuer die Bluetenbildung benoetigt.
Boden: Der Untergrund sollte durchlaessig sein, um Staunaesse (Wasseransammlung im Boden) zu vermeiden.
Wasserbedarf: In der Anwachsphase regelmaeßig gießen, danach kommt die Pflanze gut mit Trockenheit zurecht.
Vermehrung: Lass einige Samenstände stehen, damit sich die Pflanze durch Selbstaussaat im Garten halten kann.
Pflege: Ein Rueckschnitt ist nicht erforderlich, das Stehenlassen der Blaetter schuetzt die Mykorrhiza im Boden.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Begleiterin, da sie aehnliche Ansprueche hat und zusammen ein Buffet fuer Scheckenfalter bietet.
Der Weißlichgelbe Löwenzahn (Taraxacum ochrochlorum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Spanien sowie als Archäophyt in Teilen Mitteleuropas heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind oft sonnige, offene Standorte auf mageren Böden. Charakteristisch ist seine Pfahlwurzel, mit der er auch in trockene Bodenschichten vordringt, sowie die typische Blattrosette am Boden. Eine biologische Besonderheit ist seine Symbiose mit der arbuskulären Mykorrhiza (AM) (Wurzelpilze, die direkt in die Pflanzenzellen hineinwachsen), die ihm hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden aufzunehmen.
3 Videos zu Weißlichgelber Löwenzahn
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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