Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die zu den Kugelspinnen (Webspinnen mit kugelförmigem Hinterkörper) zählende Art (*Theridion italiense*) fällt vor allem durch ihren markant gewölbten Hinterleib auf. Dieses Spinnentier (Arachnida) besiedelt vorzugsweise Regionen in Italien, Nordmazedonien und Rumänien, wo es in der Vegetation anzutreffen ist. In Deinem Garten webt sie charakteristische, dreidimensionale Haubennetze (unregelmäßige Gespinste mit senkrechten Fangfäden), um Beutetiere zu fangen. Als Räuberin ernährt sie sich allgemein von Insekten und trägt maßgeblich zur Regulation von Kleintierpopulationen bei. Du kannst diesen nützlichen Tieren helfen, indem Du auf Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichtest und strukturreiche Bereiche wie Hecken oder Staudenreste belässt. Solche wilden Ecken bieten der Spinne den nötigen Raum für ihre Netzbaukunst. Ihre Anwesenheit ist ein Indikator für eine intakte biologische Vielfalt in Deinem direkten Umfeld. Beobachtungen an den Gespinsten ermöglichen Dir einen Einblick in die komplexe Lebensweise dieser Jäger. Durch ihre räuberische Tätigkeit wirkt sie als natürliche Gegenspielerin zu vielen Insektenarten. Als Gartenbesitzer profitierst Du von ihrer Anwesenheit, da sie das lokale ökologische Gleichgewicht stabilisiert.
Diese Spinnentiere sind für Menschen absolut harmlos und verhalten sich friedfertig. Es sind keine besonderen Schutzstatus oder Gefahren bekannt, weshalb Du sie unbesorgt in Deinem Garten gewähren lassen kannst. Sie bereichern die biologische Vielfalt Deiner direkten Umgebung und sind nützliche Insektenfresser.
Die Art (*Theridion italiense*) gehört zur Gattung der Haubennetzspinnen innerhalb der Familie der Kugelspinnen (Theridiidae). Ihre Verbreitung umfasst nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vorwiegend Italien, Nordmazedonien und Rumänien. Als Prädator (Räuber) spielt sie eine wichtige Rolle im lokalen Nahrungsnetz innerhalb der Krautschicht oder in Gebüschen. Die taxonomische Einordnung erfolgt in die Ordnung der Webspinnen (Araneae).
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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