Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Schwarzpunkt-Kugelspinne (Theridion melanostictum) erkennst du an ihrem kugeligen Hinterleib und dem für diese Gattung typischen, unregelmäßigen Haubennetz (ein Wirrwarr aus klebrigen Fangfäden). Als Mitglied der Spinnentiere (Arachnida) gehört sie zu den geschickten Jägern in deinem Garten, die völlig ohne dein Zutun für Ordnung sorgen. Diese Tiere lauern meist versteckt in ihren Gespinsten auf Beute. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus kleinen Insekten und anderen Gliedertieren (wirbellose Tiere mit Gliedmaßen), die sich im klebrigen Netz verfangen. Für dein ökologisches Gleichgewicht ist sie eine nützliche Helferin, da sie die Population kleiner Fluginsekten reguliert. Du musst dir keine Sorgen machen, denn diese kleinen Spinnen sind für den Menschen vollkommen unbedeutend und sehr scheu. Um ihr einen Lebensraum zu bieten, solltest du Strukturen wie Mauerritzen oder Astgabeln nicht zu penibel säubern. Ein naturnaher Garten mit vielen Nischen ist die beste Unterstützung für diese Art. Beobachte einmal genau, wie sie ihre Beute mit Spinnseide fesselt, bevor sie sie verzehrt. So trägt sie lautlos zur biologischen Vielfalt bei, ohne dass du aktiv eingreifen musst.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich gegenüber Gärtnern sehr scheu. Sie ist ein nützlicher Bestandteil der heimischen Fauna (Tierwelt) und sollte als biologischer Schädlingsbekämpfer geschätzt werden. Es sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit ihr erforderlich.
Die Schwarzpunkt-Kugelspinne (Theridion melanostictum) wird taxonomisch (die Einordnung in das biologische System betreffend) in die Gattung Theridion innerhalb der Ordnung der Webspinnen eingeordnet. Ihre Verbreitung ist für Europa dokumentiert, wobei spezifische wissenschaftliche Belege für Polen vorliegen. Als räuberisch lebendes Spinnentier besetzt sie eine wichtige ökologische Nische bei der Kontrolle von Insektenpopulationen. Die Art gilt als typischer Vertreter der Haubennetzspinnen in der europäischen Fauna (Tierwelt).
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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