Bild folgtKI-generierte IllustrationThujopsis dolabrata
Auch bekannt als: Hiba-Lebensbaum
An den markanten, kräftigen und schuppenförmigen Blättern lässt sich der Hiba-Lebensbaum (Thujopsis dolabrata) sofort erkennen, besonders wenn man die dekorative weiße Zeichnung auf der Blattunterseite entdeckt. Mit einer stattlichen Wuchshöhe von 30,0 m ist er ein beeindruckender Baumriese, der Deinem Garten eine dauerhafte Struktur und Tiefe verleiht. In ökologischer Hinsicht dient er durch sein dichtes, verholztes Geäst vor allem als wertvoller Ganzjahresschutz und Rückzugsort für die gebietsfremd Tierwelt. Die leichten Samen werden über weite Strecken durch den Wind verbreitet und tragen so zur natürlichen Dynamik bei. Wenn Du ausreichend Platz im Garten hast, kannst Du mit diesem langlebigen Baum ein echtes Naturdenkmal für kommende Generationen setzen.
Immergrüner Baumriese mit 30,0 m Höhe für Generationen und echtes Waldgefühl.
Mit seiner beeindruckenden Wuchshöhe von 30,0 m schafft der Hiba-Lebensbaum wertvollen Lebensraum in der Vertikalen, der im Garten oft fehlt. Die dichte, immergrüne Krone bietet ganzjährigen Sichtschutz und dient Vögeln als geschützter Nistplatz oder Schlafbaum während der Wintermonate. Da die Samen mit 3,56 mg extrem leicht sind, nutzt die Pflanze den Wind für eine Fernausbreitung ihrer Nachkommen. Im Vergleich zu kurzlebigen Gehölzen bindet dieser langlebige, verholzte Baum über Jahrzehnte große Mengen CO2. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bereichert er das Mikroklima durch Schattenwurf und Verdunstungskälte.
Der Hiba-Lebensbaum (Thujopsis dolabrata) ist als nicht kindersicher eingestuft. Die enthaltenen ätherischen Öle können bei Hautkontakt allergische Reaktionen oder bei Verzehr Unwohlsein auslösen. Achte daher besonders in Gärten mit Kleinkindern auf einen umsichtigen Umgang und platziere den Baum außerhalb der direkten Spielbereiche.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Schuppenförmig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
30 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze den Baum bevorzugt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), damit er vor extremen Wetterlagen gut anwurzeln kann.
Wähle einen Standort mit viel Platz, da der Baum eine stattliche Endhöhe von 30,0 m erreicht.
Achte auf einen humosen, tiefgründigen Boden, der Feuchtigkeit gut speichern kann, ohne dabei staunass zu werden.
Da die Pflanze als nicht kindersicher gilt, solltest Du sie nicht direkt an Spielflächen oder schmalen Durchgängen platzieren.
Eine Mulchschicht aus Rindenkompost hilft dabei, die für die Art wichtige Bodenfeuchtigkeit und ein kühles Wurzelklima zu bewahren.
Ein Rückschnitt ist aufgrund des langsamen Wuchses meist nicht erforderlich; falls doch, sollte dieser im zeitigen Frühjahr erfolgen.
Die Vermehrung geschieht über die sehr leichten Samen, die durch den Wind (Anemochorie) verteilt werden.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Eibe (Taxus baccata) – sie teilt die Vorliebe für schattigere, luftfeuchte Lagen und ergänzt das immergrüne Ensemble ökologisch wertvoll.
Der Hiba-Lebensbaum (Thujopsis dolabrata) gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und bildet eine eigene, monotypische Gattung. Ursprünglich stammt die Art aus den kühlen und feuchten Bergwäldern Japans, wo sie als wichtiger Forstbaum geschätzt wird. Morphologisch unterscheidet er sich von den echten Lebensbäumen durch seine deutlich breiteren, ledrigen Schuppenblätter und die kräftigere Verholzung. Mit einer fixen Wuchshöhe von 30,0 m zählt er zu den Großbäumen, deren Vermehrung über leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von etwa 3,56 mg erfolgt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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