Bild folgtKI-generierte IllustrationTsuga canadensis
Auch bekannt als: Kanadische Hemlock, Kanadische Hemlocktanne
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren zierlichen, flachen Nadeln und den kleinen, hängenden Zapfen lässt sich die Kanadische Hemlocktanne (Tsuga canadensis) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt dieser imposante Nadelbaum die Rolle eines wertvollen Strukturgebers, der als ganzjähriger Sichtschutz dient. Da sie im Alter eine stattliche Größe erreicht, bietet sie stabilen Schutzraum für die gebietsfremd Tierwelt in den Baumkronen. Wenn du einen schattigen und kühlen Platz zur Verfügung hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig. Du schaffst damit ein beständiges Refugium für deinen Garten.
Majestätischer Schattenspender: Ein Rückzugsort mit 26.59 m Wuchshöhe.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen dient dieser Nadelbaum primär als wichtiger Strukturgeber und Schutzraum für die Fauna. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten wie Samen) sind mit 2.5926 mg extrem leicht, was eine weite Verbreitung durch den Wind ermöglicht. Während der Blütezeit im Mai trägt sie zur Vielfalt des Bestandes bei, wobei ihr dichter Wuchs besonders im Winter Schutz vor Witterung bietet. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, ist ihr Hauptnutzen in der Regulation des Kleinklimas (lokales Klima in Bodennähe) zu sehen. Sie schafft einen schattigen, kühlen Lebensraum, der für Moose und Farne im Unterwuchs essenziell ist.
Die Kanadische Hemlocktanne gilt als nicht kindersicher. Du solltest beim Pflanzen darauf achten, dass sie nicht direkt an Spielflächen steht, da sie für kleine Entdecker problematisch sein kann. Falls Pflanzenteile verschluckt wurden, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
26.59 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen schattigen bis halbschattigen Platz ohne pralle Mittagssonne.
Boden: Achte auf einen humosen (nährstoffreichen), stets leicht feuchten Untergrund.
Staunässe vermeiden: Sorge für Durchlässigkeit, um Staunässe (wassergesättigter Boden) zu verhindern.
Pflanzzeit: Setze den Baum am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder Herbst (September bis November).
Platzbedarf: Plane ausreichend Raum ein, da die Endhöhe 26.59 m beträgt.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze von Natur aus harmonisch wächst.
Bewässerung: In trockenen Monaten solltest du regelmäßig gießen.
Gute Partnerin: Die Wald-Segge (Carex sylvatica) – sie liebt den gleichen schattigen Standort und schließt den Boden unter dem Baum natürlich ab.
Die Kanadische Hemlocktanne (Tsuga canadensis) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, gedeiht sie bevorzugt an kühlen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ein markantes Merkmal sind die zierlichen Nadeln mit einer Blattfläche von nur 13.3 mm², die auf der Unterseite zwei helle Spaltöffnungsstreifen (winzige Poren für den Gasaustausch) besitzen. Mit ihrer exakten Wuchshöhe von 26.59 m entwickelt sie sich über viele Jahre zu einem beeindruckenden Solitärbaum (einzeln stehender Baum).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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