Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia orobus
Du erkennst die Heide-Wicke (Vicia orobus) an ihrem aufrechten Wuchs und den typischen Blütenständen, die sich von Juli bis August zeigen. Diese seltene Schönheit ist für Deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 2 als stark gefährdet geführt wird. Mit ihrem krautigen Wuchs und einer Höhe von genau 0.34 m fügt sie sich harmonisch in lichte Gartenbereiche ein. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, unterstützt Du mit ihrer Ansiedlung direkt den regionalen Artenschutz. Schau doch mal, ob Du noch ein Plätzchen auf magerem Boden für diese Rarität frei hast.
Rette eine Seltenheit: Die gefährdete Heide-Wicke bringt Vielfalt in Deinen Garten.
Als Art der Roten Liste 2 ist die Heide-Wicke eine ökologische Kostbarkeit, die in freier Natur stark gefährdet ist. Ihre Blütezeit im Juli und August schließt eine wichtige Lücke im Sommerangebot für heimische Bestäuber. Da die Samen mit etwa 21,7 mg recht schwer sind, fallen sie oft einfach zu Boden oder werden durch Tiere im Nahbereich verbreitet. Durch die Ansiedlung im Garten förderst Du den Erhalt einer Pflanze, die als Archäophyt (alteingebürgerte Art) seit Jahrhunderten Teil unserer Kulturlandschaft ist. Sie bietet Schutz und Struktur für bodennah lebende Kleintiere.
Die Heide-Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Hülsenfrüchtlern können Pflanzenteile, insbesondere die Samen, Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr für Kinder oder Haustiere unverträglich sind. Achte darauf, dass keine Teile der Pflanze gegessen werden. Im Notfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.337 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen sonnigen Standort (Ellenberg Lichtwert 7), damit die Wicke kräftig blüht.
Boden: Der Boden sollte mager sein (Schwachzehrer). Zu viel Dünger schadet der Standfestigkeit.
Feuchtigkeit: Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden ohne Staunässe.
Bodenreaktion: Ein neutraler bis schwach saurer Boden ist ideal für die Entwicklung.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein.
Wuchshöhe: Halte im Beet Platz für eine Wuchshöhe von exakt 0,34 m frei.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze nicht verholzt.
Gute Partnerin: Das Heide-Labkraut (Galium saxatile) – es bevorzugt ebenfalls magere, frische und leicht saure Standorte und ergänzt die Wicke ökologisch ideal.
Die Heide-Wicke gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist als indigene (einheimische) Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst lichte Stellen im Halbschatten oder in der Sonne auf frischen, mageren Böden. Morphologisch zeichnet sie sich als nicht verholzte, breitblättrige krautige Pflanze aus. Eine Besonderheit sind ihre vergleichsweise schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von etwa 21,7 mg, was meist zu einer Verbreitung über kurze Distanzen führt. Sie zeigt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse an.
3 Videos zu Heide-Wicke
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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