Bild folgtKI-generierte IllustrationViola canina x reichenbachiana
Du erkennst Viola canina x reichenbachiana an ihren zarten, violetten Blüten und den breitblättrigen, grünen Blättern, die eine Fläche von etwa 524 Quadratmillimetern erreichen. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) bringt diese natürliche Kreuzung eine feine Struktur in deine Gartenbeete. Warum sie für deinen Naturgarten so wertvoll ist? Sie besetzt als Hybrid eine spannende ökologische Nische zwischen Wald und Offenland. Durch ihre extrem leichten Samen verbreitet sie sich unkompliziert über weite Strecken in deinem Gartenareal. Wenn du ein Herz für die leisen Töne im Garten hast, ist dieses Veilchen ein wunderbarer Zuwachs für dich.
Zierlicher Grenzgänger: Mit 16 cm Höhe bringt dieses Veilchen Vielfalt ins Beet.
In deinem Garten übernimmt dieses Veilchen eine wichtige Funktion in der Krautschicht (die bodennahe Schicht der Vegetation). Da die Samen mit 0,8788 mg extrem leicht sind, nutzt die Pflanze die Windausbreitung, um neue Standorte zu besiedeln. Das macht sie zu einem Pionier an offenen Stellen am Gehölzrand. Obwohl für diese spezielle Kreuzung keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dient sie durch ihren krautigen Wuchs als Bodenbedeckung. Sie schützt so den Boden vor Austrocknung und bietet Lebensraum für kleine Bodenlebewesen. Als heimische Hybride ist sie perfekt an unser Klima angepasst und benötigt keinerlei künstliche Düngung.
Bitte beachte, dass diese Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn viele Veilchenarten harmlos wirken, solltest du bei dieser Hybride Vorsicht walten lassen und den Verzehr vermeiden. Halte Kinder und Haustiere am besten fern. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, etwa am Rand einer Hecke oder unter lichten Sträuchern.
Boden: Der Boden sollte locker und mäßig feucht sein; schwere Lehmböden mit Sand etwas durchlässiger machen.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung, dass die Pflanze genau 0,16 m hoch wird.
Pflanzabstand: Halte etwa 15 bis 20 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein, damit sie sich ausbreiten kann.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze im Winter oberirdisch vergeht.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre leichten Samen (Wind- und Fernausbreitung) meist selbst für Nachwuchs.
Winterschutz: Eine dünne Schicht aus Falllaub im Herbst schützt die Wurzeln und liefert natürlichen Dünger.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie teilt den Lebensraum am Waldrand und bildet einen dichten Teppich.
Diese Pflanze gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Es handelt sich um eine Hybride aus dem Hunds-Veilchen (Viola canina) und dem Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana), die typischerweise an Waldrändern oder in lichten Gebüschen vorkommt. Morphologisch auffällig ist ihre exakte Wuchshöhe von 0,16 m und der krautige Wuchs ohne jegliche Verholzung. Die Ausbreitung erfolgt über winzige Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die ein Gewicht von lediglich 0,8788 mg aufweisen.
3 Videos zu Viola canina x reichenbachiana
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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