Bild folgtKI-generierte IllustrationViola reichenbachiana x rupestris
An ihren herzförmigen Blättern mit einer Fläche von rund 488 Quadratmillimetern lässt sich diese besondere Hybride (Viola reichenbachiana x rupestris) sofort erkennen. Als Kreuzung aus Wald- und Sand-Veilchen ist sie eine spannende Bewohnerin für Deinen Garten, da sie ökologische Nischen an Licht- und Schattenkanten besetzt. Da die Pflanze mit 0,14 Metern sehr niedrig bleibt, eignet sie sich hervorragend als unaufdringlicher Bodendecker. Ihre extrem leichten Samen sorgen dafür, dass sie sich über weitere Strecken im Garten selbst verteilen kann. Wenn Du einen naturnahen Garten pflegst, bietet Dir dieses Veilchen die Chance, eine botanische Besonderheit zu kultivieren. Hast Du schon einen passenden Platz am Gehölzrand für sie reserviert?
Zierlicher Grenzgänger: Mit nur 14 cm Höhe ideal für naturnahe Waldränder.
Nach aktuellen ökologischen Daten zeichnet sich dieses Veilchen durch seine Strategie der Fernausbreitung aus. Die Samen sind mit nur etwa 1,54 Milligramm so leicht, dass sie bereits durch geringe Luftbewegungen oder über weitere Distanzen verteilt werden können, was die Besiedlung neuer Gartenbereiche erleichtert. Da es sich um eine nicht verholzte, krautige Art handelt, dienen die Blattrosetten am Boden als wichtiger Schutzraum für bodenlebende Organismen. Die Blattfläche von knapp 488 Quadratmillimetern trägt zur Bodenbeschattung bei und hält die Feuchtigkeit im Wurzelbereich. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese Kreuzung fehlen, ist sie als Frühjahrsblüher ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität und fördert die Vielfalt in ökologischen Übergangszonen.
Bitte beachte, dass dieses Veilchen als nicht kindersicher eingestuft wird. In Haushalten mit kleinen Kindern oder Haustieren solltest Du daher Vorsicht walten lassen und den Standort mit Bedacht wählen. Sollte es dennoch zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende Dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.14 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, idealerweise am Rand von Sträuchern oder unter lichten Bäumen.
Boden: Der Untergrund sollte mäßig trocken bis frisch sein; Staunässe musst Du unbedingt vermeiden.
Wuchshöhe: Plane genau 0,14 m Platz in der Höhe ein, damit die Pflanze nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) aus.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch extrem leichte Samen (ca. 1,5 mg) über den Wind oder Fernausbreitung; lass Verblühtes daher einfach stehen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die krautigen Teile im Winter natürlich vergehen.
Bodenvorbereitung: Der Boden sollte mager (nährstoffarm) gehalten werden, da zu viel Dünger den natürlichen Wuchs unterdrückt.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie wächst unter ähnlichen Bedingungen und ergänzt das Veilchen optisch perfekt.
Dieses Veilchen ist eine krautige, nicht verholzte Pflanze aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae). Es handelt sich um eine natürliche Hybride zwischen dem Wald-Veilchen und dem Sand-Veilchen, die vor allem in den Übergangszonen ihrer Verbreitungsgebiete in Mitteleuropa vorkommt. Ihr typischer Lebensraum sind lichte Waldränder oder Magerrasen (nährstoffarme, trockene Wiesen), wo sie von der Kombination aus Licht und Schutz profitiert. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren kompakten Wuchs und die breitblättrige Blattform aus. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,14 Metern gehört sie zu den kleinsten, aber beständigsten Arten ihrer Gattung.
3 Videos zu Viola reichenbachiana x rupestris
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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