Bild folgtKI-generierte IllustrationZelkova serrata
Auch bekannt als: Japanische Zelkove, Keyaki, Keaki
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Unverwechselbar ist die Japanische Zelkove (Zelkova serrata) durch ihre trichterförmige Krone und die Borke, die im Alter wie bei einer Platane in Platten abblättert. In deinem Garten übernimmt dieser Baum die Rolle eines robusten Klimaanpassers, der auch mit trockeneren Phasen gut zurechtkommt. Da sie zu den Ulmengewächsen (Ulmaceae) gehört, bietet sie wertvollen Lebensraum für Arten, die auf große Laubgehölze angewiesen sind. Auch wenn für diese Art keine spezifischen Insektenbeziehungen in unseren Daten vorliegen, ist sie als Schattenspender und Nistplatz für Vögel unersetzlich. Wenn du über ausreichend Platz verfügst, pflanzt du mit ihr ein langlebiges Erbe für kommende Generationen.
Majestätischer Schattenspender mit 28 Metern Wuchskraft und markanter Borke.
Die Blütezeit der Japanischen Zelkove erstreckt sich über die Monate April bis Mai. Ihre Früchte besitzen ein Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 19.3282 mg. Aufgrund dieses vergleichsweise hohen Gewichts erfolgt die Verbreitung meist über kurze Distanzen oder durch Tiere, die die Samen am Boden finden. Als stattlicher Baum trägt sie zur Erhöhung der strukturellen Vielfalt im Garten bei und verbessert das Kleinklima durch Verdunstungskälte an heißen Tagen.
Die Japanische Zelkove wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern ist daher Umsicht geboten, damit keine Pflanzenteile verschluckt werden. Sollte es zu Unfällen kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
28.524 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, damit sich die Krone gleichmäßig entfalten kann.
Der Boden sollte tiefgründig und frisch sein, um das Wurzelwachstum zu fördern.
Achte auf die Wuchshöhe von 28.52 m; plane diesen Platzbedarf unbedingt bei der Standortwahl ein.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
In der Anwachsphase benötigt der Baum bei Sommertrockenheit regelmäßige Wassergaben.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Zelkove von Natur aus eine sehr harmonische Form bildet.
Mulche den Wurzelbereich im Herbst mit Laub, um die Bodenfeuchtigkeit zu halten.
Gute Partnerin: Die heimische Hainbuche (Carpinus betulus) – sie ergänzt die Zelkove ökologisch im Unterwuchs und stellt ähnliche Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit.
Die Japanische Zelkove gehört zur Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae) und ist eng mit unseren heimischen Ulmen verwandt. Ihr natürlicher Lebensraum sind Bergwälder Ostasiens, doch sie bewährt sich zunehmend in Mitteleuropa. Morphologisch besticht sie durch ihre scharf gesägten, 1020.56 mm² großen Blätter und eine beachtliche Wuchshöhe (TRY) von 28.52 m. Als verholzter, breitblättriger Baum bildet sie ein tiefes Wurzelsystem aus, das ihr Stabilität verleiht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →