Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Zelotes argoliensis ist eine bodenbewohnende Spinne aus der Familie der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae), die man an ihrer meist dunklen, fast schwärzlichen Färbung und ihrer flinken Fortbewegung erkennt. Diese Tiere sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, während sie den Tag in seidigen Wohngespinsten unter Steinen oder in der Bodenstreu (herabgefallenes Laub) verbringen. Als aktive Jäger bauen sie keine Fangnetze, sondern überwältigen ihre Beute im direkten Angriff durch Schnelligkeit. Ihre Nahrung setzt sich allgemein aus verschiedenen kleinen Insekten und anderen Gliedertieren zusammen, wodurch sie einen wertvollen Beitrag zum biologischen Gleichgewicht leisten. Im Garten besiedeln sie bevorzugt trockene und offene Standorte, die ausreichend natürliche Versteckmöglichkeiten bieten. Du kannst solche nützlichen Jäger unterstützen, indem du Steinhaufen anlegst oder Laub in ruhigen Ecken unter Sträuchern liegen lässt. Da ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet in Albanien und Griechenland liegt, ist eine Sichtung in hiesigen Gärten nach der aktuellen Datenlage nicht zu erwarten. Dennoch zeigt die Art beispielhaft, wie spezialisiert bodenbewohnende Spinnen an trockenwarme Lebensräume angepasst sind. Ein naturnah gestalteter Garten bietet auch den bei uns heimischen verwandten Arten einen wichtigen Lebensraum.
Für diese Art liegen in der vorliegenden Datenbasis keine spezifischen Angaben zu den Aktivitätsphasen oder Fortpflanzungszeiten im Jahresverlauf vor.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt kein gefährliches Gift. Informationen über einen speziellen gesetzlichen Schutzstatus liegen nicht vor, doch als Insektenfresser ist sie ökologisch nützlich.
Die Art Zelotes argoliensis wird taxonomisch in die Familie der Plattbauchspinnen (Gnaphosidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) eingeordnet. Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet umfasst nach aktuellem Kenntnisstand ausschließlich Albanien und Griechenland. Als typische Vertreter ihrer Gattung führen diese Tiere eine räuberische Lebensweise am Boden und verzichten auf den Bau von Fangnetzen. Die wissenschaftliche Bestimmung der Art erfolgt über morphologische (gestaltliche) Merkmale der Geschlechtsorgane.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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