Bild folgtKI-generierte IllustrationZiphius cavirostris
Auch bekannt als: Cuvier-Schnabelwal, Gänseschnabelwal
Du erkennst den Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris) an seiner Zugehörigkeit zu den Meeressäugern, also jenen Säugetieren, die ihr gesamtes Leben im Wasser verbringen. Da in der Datenbank keine Beutetier-Daten verfügbar sind, können keine konkreten Nahrungsmittel benannt werden. Er nutzt zur Jagd ein Echolot – ein biologisches System zur Orientierung durch Schallwellen –, um seine Beute in der dunklen Tiefsee aufzuspüren. Seine Jagdtechnik zeichnet sich durch extrem lange Tauchdauern aus, die ihn in Tiefen von mehreren tausend Metern führen. Das Tier ist ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf (eine Phase herabgesetzter Aktivität), da es als Meeresbewohner ständig in Bewegung bleiben muss. In deinem Garten wirst du ihn zwar nicht antreffen, doch kannst du durch den Schutz der Meere und die Vermeidung von Plastikmüll indirekt zu seinem Erhalt beitragen. Er lebt vorwiegend im offenen Meer, dem sogenannten pelagischen Bereich, fernab der Küsten. Als Raubtier übernimmt er eine wichtige Funktion bei der Regulierung der biologischen Gemeinschaften in seinem weitläufigen Lebensraum.
Der Cuvier-Schnabelwal ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) streng geschützt. Solltest du ihm auf dem Meer begegnen, ist ein respektvoller Abstand zwingend erforderlich, um das Tier nicht zu stören. Da er Menschen gegenüber scheu ist, sind direkte Begegnungen äußerst selten.
Körper
Körperlänge
850 cm
Gewicht
2950000 g
Max. Lebensalter
62 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1
Tragezeit
365 Tage
Ernährung & Verhalten
Der Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris) gehört zur Familie der Schnabelwale (Hyperoodontidae). Sein Verbreitungsgebiet in der Region von Deutschland, Österreich und der Schweiz beschränkt sich auf die tiefen Zonen der Nordsee. Er wird innerhalb der Säugetiere als Meeressäuger klassifiziert und ist an ein Leben im pelagischen Bereich, also dem offenen Meer, angepasst. Da keine exakten Körpermaße in den Daten hinterlegt sind, wird er allgemein als robust gebauter Vertreter seiner Gruppe eingeordnet.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 10,762 occurrences
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