Bild folgtKI-generierte IllustrationZiziphora tenuior
Auch bekannt als: Ziziphora tenuior
Wer Ziziphora tenuior einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren auffälligen, breitblättrigen Laubblättern und dem typischen Wuchs einer krautigen Pflanze (nicht verholzendes Kraut) ist sie eine Besonderheit für den Naturgarten. Da sie zu den Lippenblütlern gehört, bereichert sie das Gefüge deines Gartens vor allem durch ihre spezialisierte Wuchsform. Besonders faszinierend ist die Fernausbreitung: Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,4 Milligramm sind die Samen so leicht, dass sie vom Wind über weite Strecken getragen werden. Wenn du einen dynamischen Garten schätzt, in dem Pflanzen eigenständig wandern, ist diese Art genau richtig für dich. Schau am besten im Spätsommer einmal nach, wo der Wind die winzigen Samen hingetragen hat.
Leichtgewicht auf Reisen: Die Windwanderin für deinen sonnigen Naturgarten.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen spielt die Art eine wichtige Rolle bei der Besiedlung von Offenbodenstellen in sonnigen Gartenbereichen. Durch das geringe Diasporengewicht von nur 0,4 Milligramm ist sie eine Pionierpflanze, die durch Fernausbreitung (Verbreitung über weite Distanzen) neue Standorte erschließt. Als Lippenblütler stellt sie grundsätzlich eine wertvolle Struktur für die heimische Insektenwelt dar, auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese seltene Art in der Datenbank nicht einzeln aufgeführt sind. Ihre Strategie, als nicht verholzte Pflanze schnell organische Masse aufzubauen, fördert die Humusbildung an kargen Stellen. Im Winter dienen die stehengelassenen Pflanzenreste als Unterschlupf für bodennahe Kleinstlebewesen.
Bitte beachte, dass Ziziphora tenuior in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile pflücken oder verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für die Aussaat oder Pflanzung einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze viel Licht für ihre Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Da es sich um eine krautige, nicht verholzte Art handelt, ist kein regelmäßiger Rückschnitt während der Vegetationsperiode nötig.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling von März bis Mai, damit sich das Kraut vor der Blüte gut etablieren kann.
Achte auf einen Pflanzabstand von circa 15 cm, damit die breitblättrigen Triebe ausreichend Platz zum Ausbreiten haben.
Lass die Pflanze nach der Blüte unbedingt stehen, damit die nur 0,4 mg leichten Samen ausreifen und vom Wind verteilt werden können.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Gute Partnerin: Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie bevorzugt ähnliche trockene Standorte und bietet einen schönen strukturellen Kontrast.
Die Art gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist eine typische krautige Pflanze, die keine Verholzungen bildet. In der Region kommt sie bevorzugt an warmen Standorten wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) vor. Ein markantes Merkmal für die Bestimmung ist der breitblättrige Blatttyp, der im Kontrast zu vielen schmalblättrigen Steppenpflanzen steht. Die Vermehrungsstrategie basiert auf extrem leichten Diasporen (Samen), was ihr eine effiziente Besiedlung neuer Lebensräume durch Wind- oder Fernausbreitung ermöglicht. Damit besetzt sie ökologische Nischen in offenen Bodenstellen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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