Bild folgtKI-generierte IllustrationAbax ovalis (Duftschmid, 1812)
1
Pflanzen
besucht
1
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Ovalen Breitläufer an seinem kräftigen, tiefschwarzen Körper und dem namensgebenden, auffällig breiten Halsschild. Dieser etwa 11 bis 15 Millimeter große Käfer ist ein typischer Bewohner schattiger Gartenbereiche mit viel Humus. Pro Jahr entwickelt sich meist eine Generation, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln in die feuchte Erde ablegen. Besonders wohl fühlt sich das Tier in der Nähe der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica), deren abgefallenes Laub ideale Lebensbedingungen bietet. Im Frühling und Sommer durchstreift er nachts das Unterholz auf der Jagd nach Schnecken, Würmern und Insektenlarven. Auch die Larven leben räuberisch im Boden und helfen dir dabei, die Population von Schädlingen im Gleichgewicht zu halten. Die Überwinterung erfolgt meist als ausgewachsenes Tier oder als Larve in einer Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) tief im lockeren Boden oder unter Totholz. Du kannst diese Art fördern, indem du in schattigen Ecken das Herbstlaub liegen lässt und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Ein kleiner Haufen aus Zweigen und Moos dient ihm zudem als wichtiger Rückzugsort während des Tages.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der keine Schäden an Pflanzen verursacht. Er besitzt zwar kräftige Kieferzangen zur Jagd auf Insekten, ist aber für Menschen absolut ungefährlich und sollte nicht unnötig gestört oder umgesiedelt werden.
Der Ovale Breitläufer (Abax ovalis) gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er bevorzugt feuchte Laubwälder, kommt aber häufig in naturnahen Gärten vor, die über einen alten Baumbestand verfügen. Sein Körper ist flach und gedrungen, was ihn von schlankeren Laufkäferarten unterscheidet. Da seine Flügeldecken verwachsen sind, ist er flugunfähig und auf zusammenhängende Lebensräume angewiesen. Er führt eine vorwiegend nachtaktive Lebensweise am Boden.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →