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Abies homolepis
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Auch bekannt als: Nikko-Tanne
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren glänzenden, dunkelgrünen Nadeln und dem stattlichen, pyramidenförmigen Wuchs lässt sich die Nikko-Tanne sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist dieser verholzte Baum vor allem als strukturbildendes Element wertvoll, da er ganzjährig Sichtschutz und Lebensraum bietet. In den dichten Zweigen finden Vögel wie das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) oder die Tannenmeise (Periparus ater) ideale Verstecke und Nistplätze. Da die Samen relativ schwer sind, werden sie oft von Kleinsäugern verschleppt und so im Garten verteilt. Wenn du eine langlebige und robuste Tanne suchst, die auch optisch Ruhe ausstrahlt, ist sie eine gute Wahl für große Grundstücke.
Imposanter Lebensraumstifter: Bietet Schutz und Nahrung auf 26.21 m Höhe.
Obwohl die Nikko-Tanne ursprünglich aus Ostasien stammt, erfüllt sie in unseren Gärten wichtige ökologische Funktionen als Schutzgehölz. Die dichten Nadeln bieten ganzjährigen Unterschlupf für nützliche Insekten und Spinnen, die wiederum eine Nahrungsgrundlage für den Buchfink (Fringilla coelebs) bilden. Nach aktuellen Beobachtungsdaten dienen die Zapfen im oberen Kronenbereich als wichtige Energiequelle für samenfressende Vögel. Das schwere Diasporengewicht von 17.0856 mg deutet darauf hin, dass die Samen am Boden von Nagern gesammelt werden, was zur kleingräumigen Verjüngung beitragen kann. Im Winter fungiert der Baum zudem als wichtiger Windschutz für andere Gartenbewohner.
Die Nikko-Tanne wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Nadeln können bei Kontakt Reizungen verursachen, und das Harz der Baumrinde ist schwer von Haut und Kleidung zu entfernen. Sollten Pflanzenteile versehentlich verschluckt werden, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
26,207 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Nikko-Tanne (Abies homolepis) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist ursprünglich in den Bergwäldern Japans beheimatet. In Mitteleuropa findet man sie oft in größeren Gärten oder Arboreten (wissenschaftlich geführte Baumsammlungen). Als nadelblättriger Baum zeichnet sie sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber städtischen Klimaeinflüssen aus. Ein morphologisches (gestaltliches) Merkmal sind die waagerecht abstehenden Äste und die purpurfarbenen Zapfen, die aufrecht auf den Zweigen stehen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.