Bild folgtKI-generierte IllustrationAbies lasiocarpa
Auch bekannt als: Felsengebirgstanne, Felsen-Tanne, Felsengebirgs-Tanne, Felsentanne
An ihren dichten, silbrig-blau schimmernden Nadeln lässt sich die Felsengebirgs-Tanne (Abies lasiocarpa) sofort erkennen. Als verholzter Baum bringt sie eine klare vertikale Struktur in deinen Garten, die besonders im Winter Ruhe ausstrahlt. Auch wenn für diese Art in der Datenbank keine spezifischen Beziehungen zu Bestäubern gelistet sind, schätzt man sie für ihre Funktion als ganzjähriger Sichtschutz. Du machst hier alles richtig, wenn du einen langlebigen Akzent setzen willst, der wenig Pflege benötigt. Mit ihrem kompakten Wuchs eignet sie sich hervorragend, um ruhige Zonen in kühleren Gartenbereichen zu schaffen.
Blaugraue Eleganz für kühle Standorte: Ein immergrüner Ruhepol im Gartenjahr.
Obwohl für diese Tannenart keine direkten Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, erfüllt sie wichtige Funktionen im Ökosystem Garten. Durch ihren dichten, nadelblättrigen Wuchs bietet sie Vögeln wie dem Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) wertvollen Schutz vor Wind und Kälte. In den Zweigen finden viele Kleintiere auch während der Wintermonate ein sicheres Versteck vor Prädatoren (Fressfeinden). Da sie ein immergrüner Baum ist, bleibt dieser Schutzraum das ganze Jahr über bestehen. Die Zapfen können als Nahrung für verschiedene spezialisierte Vogelarten dienen, sofern sie Samen ausbilden.
Die Felsengebirgs-Tanne (Abies lasiocarpa) ist nicht kindersicher. Bitte wende dich im Notfall an den Giftnotruf 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
26.655 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für die Felsengebirgs-Tanne einen Standort, der kühl und nicht zu trocken ist.
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Pflanzen darauf, den Boden tiefgründig zu lockern, damit die Wurzeln gut in die Tiefe wachsen können.
In den ersten Standjahren solltest du bei sommerlicher Hitze regelmäßig gießen, da die Pflanze keine ausgeprägte Trockenresistenz hat.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum nicht notwendig, da er seine schmale, kegelförmige Gestalt von Natur aus beibehält.
Da die Pflanze verholzt, ist sie sehr langlebig und benötigt über die Jahre kaum zusätzliche Düngung.
Pflanzpartner-Empfehlung: Die Wald-Anemone (Anemone nemorosa) — sie ist eine heimische Art für schattige Plätze, die den Boden unter dem Baum im Frühjahr schmückt.
Die Felsengebirgs-Tanne (Abies lasiocarpa) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und stammt ursprünglich aus den Hochgebirgen Nordamerikas. In unserer Region wird sie aufgrund ihrer Robustheit oft in Gärten gepflanzt, kommt aber nicht natürlich in unseren Wäldern vor. Charakteristisch für diese Gattung sind die aufrecht stehenden Zapfen, die direkt am Baum zerfallen. Ein erkennbares Merkmal sind die flachen Nadeln mit ihren hellen Spaltöffnungsstreifen (winzige Poren für den Gasaustausch) auf der Unterseite.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →