Bild folgtKI-generierte IllustrationAbies procera
Auch bekannt als: Edel-Tanne, Pazifische Edel-Tanne, Abies procera 'Glauca', Blaue Edel-Tanne, Edeltanne, Pazifische Edeltanne, Abies procera ‘Glauca’
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Auffällig sind die silbrig-blauen Nadeln der Edel-Tanne (Abies procera), die sich weich anfühlen und bürstenartig nach oben gebogen sind. Mit einer beeindruckenden Wuchshöhe von 61,37 Metern ist sie ein wahrer Gigant, der in großen Gärten ökologische Verantwortung übernimmt. Sie dient als wichtige Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Sägezahnfühler-Nadelholzspanner (Thera praefecta). Die schweren Samen bieten zudem eine nahrhafte Energiequelle für gebietsfremd Vögel. Wenn du über ausreichend Platz verfügst, schenkst du mit diesem Baum vielen Tieren ein sicheres Zuhause über Jahrzehnte.
Blau schimmernder Gigant: 61 Meter Lebensraum für seltene Nadelholzspanner.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten und ökologischen Analysen ist die Edel-Tanne (Abies procera) ein wichtiger Wirt für spezialisierte Insekten. Ihre Nadeln und Zapfen dienen als Raupenfutter für den Fichtenzapfen-Blütenspanner (Eupithecia abietaria) und den Sägezahnfühler-Nadelholzspanner (Thera praefecta). Die Samen haben ein Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 34,1086 mg. Diese schweren Samen werden vor allem über kurze Distanzen verbreitet oder von Tieren wie dem Eichelhäher (Garrulus glandarius) als Winternahrung genutzt. Der dichte Wuchs bietet zudem ganzjährigen Schutz und Nistmöglichkeiten für Waldvögel.
Die Edel-Tanne (Abies procera) ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Die enthaltenen ätherischen Öle können bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen, und die schweren Zapfen können beim Herabfallen aus großer Höhe eine Gefahr darstellen. In Gärten mit spielenden Kindern ist daher eine aufmerksame Standortwahl ratsam.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
61.366 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen hellen, sonnigen bis halbschattigen Platz mit viel Freiraum.
Boden: Der Baum braucht tiefgründige, frische bis feuchte Erde, idealerweise leicht sauer.
Pflanzzeit: Setze junge Bäume im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Platzbedarf: Beachte unbedingt die Endhöhe von 61,37 Metern; halte großen Abstand zu Gebäuden.
Bewässerung: Besonders in jungen Jahren bei Sommertrockenheit regelmäßig gießen.
Düngung: Eine Mulchschicht aus Nadelkompost unterstützt den natürlichen Standortcharakter.
Schnitt: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich und würde den pyramidalen Wuchs stören.
Gute Partnerin: Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) — sie liebt das saure Milieu unter Nadelbäumen und ergänzt den Standort ökologisch als bodennaher Strauch.
Die Edel-Tanne (Abies procera) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist ein immergrüner, verholzter Baum. Ursprünglich in Bergwäldern beheimatet, findet man sie in unserer Region oft in großen Gärten oder forstlichen Versuchsflächen. Ein morphologisches Erkennungsmerkmal sind die Zapfen, die im Gegensatz zu Fichten nicht hängen, sondern aufrecht auf den Zweigen stehen. Mit einer FAKTEN-VORGABE Wuchshöhe (TRY) von 61,37 Metern zählt sie zu den imposantesten Erscheinungen ihrer Gattung.
2 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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