Bild folgtKI-generierte IllustrationAcaciella angustissima
Auch bekannt als: Acaciella angustissima
An ihren fein gefiederten, fast farnartigen Blättern lässt sich die Schmalblättrige Akazie (Acaciella angustissima) sofort erkennen. Als Mitglied der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ist sie für den Naturgarten vor allem durch ihre Fähigkeit zur Stickstofffixierung wertvoll, was die Bodenqualität verbessert. Da keine spezifischen Daten zu gebietsfremd Bestäubern vorliegen, wird sie im Garten meist als strukturgebendes Ziergehölz für trockene Standorte geschätzt. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an Hitze ist sie eine interessante Pflanze für das sich wandelnde Klima. Wenn du ein filigranes Gehölz suchst, das auch mit wenig Wasser auskommt, ist sie einen Blick wert.
Filigranes Blattwerk und natürliche Bodenverbesserung für sonnige Gartenplätze.
Zur Schmalblättrigen Akazie (Acaciella angustissima) liegen derzeit keine spezifischen Bestäubungsdaten für europäische Wildbienen oder Schmetterlinge vor. Als Leguminose (Hülsenfrüchtler) lebt sie jedoch in Symbiose mit Knöllchenbakterien (stickstofffixierende Bakterien an den Wurzeln). Diese Bakterien wandeln Luftstickstoff um und machen ihn für die Pflanze und den umgebenden Boden nutzbar. Dies fördert die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise ohne künstlichen Dünger. Insekten nutzen die Blüten vermutlich als allgemeine Nektarquelle während der Sommermonate.
Die Schmalblättrige Akazie wird als nicht kindersicher eingestuft. Da Pflanzenteile bei Verzehr Unverträglichkeiten auslösen können, ist Vorsicht geboten, wenn Kinder oder Haustiere Zugang zum Garten haben. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, um dem hohen Lichtbedarf der Pflanze gerecht zu werden.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühling von März bis Mai, damit die Pflanze vor dem ersten Frost gut einwurzeln kann.
Bei einer Pflanzung im Kübel ist eine Drainage (Schicht aus Kies oder Tonscherben am Topfboden) für den Wasserabfluss wichtig.
Gießen solltest du mäßig, im Sommer jedoch regelmäßig, sobald die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.
Da die Pflanze nicht frosthart ist, muss sie in unserer Region hell und kühl, aber frostfrei überwintert werden.
Ein Rückschnitt ist im zeitigen Frühjahr möglich, um die Form des Strauchs zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Färber-Ginster (Genista tinctoria) — sie ist ein heimischer Hülsenfrüchtler mit ähnlichen Ansprüchen an sonnige, trockene Plätze.
Die Schmalblättrige Akazie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Ursprünglich stammt sie aus Amerika und wird in unserer Region aufgrund ihrer geringen Winterhärte meist als Kübelpflanze oder in sehr milden Weinbaulagen kultiviert. Sie besiedelt natürlicherweise offene, sonnige Standorte und Buschlandschaften. Morphologisch auffällig sind die doppelt gefiederten Blätter und die typische Wuchsform als Strauch oder kleiner Baum.
2 Videos zu Acaciella angustissima
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →