Bild folgtKI-generierte IllustrationAcer cissifolium
Auch bekannt als: Cissusblättriger Ahorn
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Auffällig sind beim Cissusblättrigen Ahorn (Acer cissifolium) vor allem seine dreizählig gefiederten Blätter, die stark an die Blattform von Weinreben erinnern und ihm eine fast exotische Eleganz verleihen. In deinem Naturgarten fungiert er als wertvoller Strukturgeber, der durch seine Verholzung langlebige Nischen schafft. Da die Samen mit etwa 23,8 mg vergleichsweise schwer sind, bleiben sie meist im direkten Umkreis und dienen dort bodennah lebenden Tieren als potenzielle Nahrungsquelle. Auch wenn wir für diese Art keine spezifischen Bestäuberbesuche in der Datenbank führen, bereichert jeder Baum das Mikroklima deiner grünen Oase. Du schaffst mit ihm einen besonderen Blickfang, der zeigt, dass du ökologische Vielfalt und botanische Seltenheiten gekonnt kombinierst.
Ein botanisches Juwel: Der Ahorn mit den eleganten Weinblättern für deinen Garten.
Der Cissusblättrige Ahorn (Acer cissifolium) übernimmt in deinem Garten die Rolle eines Klimaregulators, indem er durch Verdunstung die Umgebung kühlt. Die Diasporen (Samen) sind mit 23,8 mg recht schwer, was eine Kurzdistanz-Ausbreitung begünstigt und darauf hindeutet, dass sie für Tiere am Boden als Nahrung erreichbar sind. Da für diese spezielle Art aktuell keine Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich der Nutzen für konkrete Insektenarten nicht beziffern. Dennoch bietet der verholzte Wuchs wichtige Versteckmöglichkeiten für die lokale Fauna. Ein Baum dieser Art trägt zur Schichtung des Gartens bei und schafft Lebensraum in der Vertikalen. Die Struktur der Zweige dient zudem als geschützter Ruheplatz für Vögel.
Bitte beachte, dass der Cissusblättrige Ahorn (Acer cissifolium) in den Garteneigenschaften als nicht kindersicher eingestuft ist. Es ist daher ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze den Baum idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) an frostfreien Tagen.
Wähle einen Standort, der genügend Raum für die Kronenentwicklung bietet, da er dauerhaft verholzt.
Achte auf einen humosen, gut durchlässigen Boden, um Staunässe im Wurzelbereich zu vermeiden.
Eine Bodenvorbereitung durch leichtes Lockern fördert das Anwachsen in den ersten Monaten.
Aufgrund des Diasporengewichts (Samen) von etwa 23,8 mg findet die natürliche Vermehrung meist über kurze Distanzen statt.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätwinter zur Formgebung erfolgen.
Achte in trockenen Sommern auf eine ausreichende Wasserversorgung, da er als Breitblättriger viel Feuchtigkeit verdunstet.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) — sie nutzt das Licht unter dem noch unbelaubten Baum im Frühjahr und schätzt den sommerlichen Schatten.
Der Cissusblättrige Ahorn (Acer cissifolium) ist ein Vertreter der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) innerhalb der Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Er stammt ursprünglich aus den Bergwäldern Japans, hat sich aber in hiesigen Gärten als robuster Kleinstrauch oder Baum bewährt. Typisch für diesen breitblättrigen Ahorn ist der verholzte Wuchs und die namensgebende Blattform, die ihn deutlich von heimischen Verwandten unterscheidet. Er wächst oft mehrstämmig und bildet eine dichte, malerische Krone aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →