Bild folgtKI-generierte IllustrationAcer opalus
Auch bekannt als: Italienischer Ahorn, Frühlings-Ahorn, Schneeballahorn, Schneeballblättriger Ahorn, Schneeball-Ahorn
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Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
An den stumpf gelappten Blättern und der im Alter in Platten abblätternden Rinde lässt sich der Schweizer Ahorn (Acer opalus) sofort erkennen. Er ist eine wertvolle Ergänzung für naturnahe Gärten, da er Trockenheit hervorragend verträgt und als seltener Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) unter besonderem Schutz steht. Konkret profitieren spezialisierte Insekten wie die Gallwespe (Pediaspis aceris) und der Buchenprachtkäfer (Agrilus viridis) von diesem Baum. Wenn du einen Baum suchst, der den Klimawandel im Garten meistert und gleichzeitig seltenen Arten hilft, triffst du hier die richtige Wahl. Mit diesem Baum holst du dir ein echtes Stück alpiner Naturgeschichte direkt zu dir nach Hause.
Ein seltener Überlebenskünstler: Trockenresistent und Heimat für Prachtkäfer.
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Der Schweizer Ahorn ist eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Insektenarten. Nach aktuellen Daten dient er der Gallwespe (Pediaspis aceris) als Wirt, die an seinen Blättern ihre charakteristischen Gallen bildet. Auch der Buchenprachtkäfer (Agrilus viridis) findet an diesem Ahorn einen geeigneten Lebensraum. Durch seine Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) trägt er zur Stabilität des Bodenökosystems bei. Im Winter sind seine Samen eine wertvolle Reserve für Vögel und Kleinsäuger. Da er als gefährdete Art (Rote Liste R) gilt, ist jede Pflanzung im Garten ein direkter Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität.
In Bezug auf die Kindersicherheit wird der Schweizer Ahorn als nicht sicher eingestuft. Du solltest daher darauf achten, dass keine Pflanzenteile von Kindern verzehrt werden. Eine Verwechslung mit giftigen Gartenbäumen ist aufgrund der typischen Ahorn-Blattform und der speziellen Rindenstruktur für aufmerksame Gärtner nahezu ausgeschlossen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Apr
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
8.94 m
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, da der Baum dort am besten gedeiht.
Feuchte: Die Pflanze bevorzugt trockene Standorte und kommt mit sommerlichen Trockenphasen gut zurecht.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) benötigt er normalen, idealerweise kalkhaltigen Gartenboden.
Pflanzzeit: Setze den Baum im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine harmonische Krone entwickelt.
Wasser: Nur in der ersten Anwachsphase ist regelmäßiges Gießen wichtig, danach ist er sehr pflegeleicht.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt im Herbst über die charakteristischen, geflügelten Samen.
Kombination: Eine ideale Nachbarin ist die Echte Mehlbeere (Sorbus aria). Beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkreiche Böden und bilden zusammen ein wertvolles ökologisches Gerüst für die heimische Tierwelt.
Der Schweizer Ahorn gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) innerhalb der Ordnung der Seifenbaumartigen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er vor allem in wärmebegünstigten Lagen der Alpen und des Jura heimisch, wo er lichte, trockene Wälder besiedelt. Er wächst meist als kleiner Baum oder stattlicher Strauch und erreicht selten Höhen über 15 Meter. Markant sind die gelbgrünen Blütenbüschel, die oft noch vor den Blättern erscheinen und so den Baum im zeitigen Frühjahr als frühen Blickfang kennzeichnen.
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →