Bild folgtKI-generierte IllustrationAcer saccharinum
Auch bekannt als: Silberahorn, Silber-Ahorn
Schon von weitem fällt der Silber-Ahorn (Acer saccharinum) durch seine tief gelappten, breitblättrigen Blätter auf, die sich im Wind silbrig-hell bewegen. Als majestätischer Baum erreicht er eine beeindruckende Wuchshöhe von 33.66 m und wird so zum prägenden Element in jedem großen Naturgarten. Da er bereits in den Monaten Februar und März blüht, ist er eine überlebenswichtige erste Nahrungsquelle für Insekten wie die Honigbiene (Apis mellifera) oder frühe Hummelköniginnen. Seine schweren Samen dienen zudem verschiedenen Kleinsäugern als Nahrung. Wenn du den nötigen Platz hast, holst du dir mit ihm einen echten Charakterbaum in den Garten, der über Jahrzehnte hinweg wertvollen Lebensraum bietet.
Majestätischer Riese: 33.66 m Lebensraum und erste Nahrung ab Februar.
Durch seine sehr frühe Blütezeit im Februar und März schließt der Silber-Ahorn eine kritische Versorgungslücke für die heimische Fauna. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen zu dieser Zeit bereits erste Wildbienen und Schwebfliegen den Baum an, um Nektar und Pollen zu sammeln. Die schweren Samen (Diasporen) fallen im späten Frühjahr herab und werden von Nagetieren oder Vögeln als energiereiche Nahrung genutzt. Mit einer beachtlichen Blattfläche von 4605.58 mm² bietet das Laubwerk zudem zahlreichen Insekten Schutz und dient als Verdunstungsfläche, die das Kleinklima im Garten spürbar kühlt. Da Tierverbreitung bei den Samen möglich ist, fördert der Baum die Vernetzung lokaler Biotope.
Bitte beachte, dass der Silber-Ahorn in Fachdatenbanken als nicht kindersicher geführt wird. Dies liegt unter anderem an der Bruchfälligkeit des Holzes bei starkem Wind oder dem Risiko herabfallender Äste bei alten Bäumen. Sollten Kinder im Garten spielen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Standfestigkeit ratsam. Im Falle von Unsicherheiten kannst du dich jederzeit an den Giftnotruf unter 0228 19 240 wenden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Feb – Mär
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
33.665 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle unbedingt einen Standort mit ausreichend Platz, da der Baum eine Endhöhe von genau 33.66 m erreicht.
Der Boden sollte tiefgründig und ausreichend feucht sein, um dem starken Wuchs gerecht zu werden.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Bäume zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist die ideale Zeit, solange kein Bodenfrost herrscht.
Beachte bei der Standortwahl, dass der Baum nicht als kindersicher eingestuft wird.
Eine Bodenvorbereitung mit Kompost hilft dem Flachwurzler in den ersten Standjahren beim Anwachsen.
Da er verholzt und sehr groß wird, ist ein regelmäßiger Rückschnitt im Alter nur durch Fachpersonal ratsam.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – sie passt ökologisch hervorragend an den feuchten Fuß des Baumes, wo sie ähnliche Bodenbedingungen vorfindet.
Der Silber-Ahorn (Acer saccharinum) wird botanisch in die Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) eingeordnet. In unserer Region ist er ein beliebter Park- und Gartenbaum, der ursprünglich aus Nordamerika stammt und dort vor allem in Auenwäldern (flussnahe Wälder mit wechselnden Wasserständen) wächst. Er zeichnet sich durch einen stark verholzten Stamm und eine ausladende Krone aus. Eine Besonderheit ist sein Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 156 mg, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung oder die Mithilfe von Tieren hindeutet. Die Blattfläche eines einzelnen Blattes beträgt im Durchschnitt 4605.58 mm².
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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